Samstag, 17. Januar 2026

Sternsinger verzeichneten Rekord mit ihrer Sammlung

Knapp 160 Sternsingerinnen und Sternsinger
aus der katholischen Propstei St. Marien waren Anfang Januar an zwei Wochenenden in Ennepetal, Schwelm und Gevelsberg unterwegs, um ihre Hilfsbereitschaft für Humanität und Mitmenschlichkeit ausdrücken. Trotz Schnee und winterlichen Temperaturen verzichteten die Mädchen und Jungen auf lustige Schlittenfahren und Schneeballschlachten und sammelten bei ihrer Reise durch die Straßen der Stadt viel lieber Spenden für all jene Kinder, die nicht so unbeschwert aufwachsen können wie sie. „Gloria, es ist Sternsingerzeit“ sangen sie an Haustüren, vor Geschäften, in Einrichtungen wie dem Rathaus, Kindergärten oder Seniorenzentren und in Kirchen. Und überall hinterließen sie ihre Botschaft „20*C+M+B+26 – Christus segne dieses Haus!“ und sagten Segenssprüche auf.
 
In diesem Jahr stand die Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Ein hochak-tuelles Thema, bei dem das Kinder-missionswerk „Die Sternsinger“ sein Hauptaugenmerk explizit auf den südasiatischen Staat Bangladesch legte. Etwa ein Drittel der 167 Millionen Einwohnerinnen und Ein-wohner lebt dort in Armut. Um zum Familienunterhalt beizutragen, bre-chen daher viele Kinder die Grundschule ab und gehen arbeiten. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen dort immer noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Wenn Kinder arbeiten müssen, um ihre Familien zu ernähren, so wird ihnen nicht nur die Kindheit, sondern ihre gesamte Zukunft geraubt. 

Schaut man nun einmal auf das Spendenaufkommen bei dieser weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, dann kann sich die Propstei St. Marien schon etwas stolz zeigen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kamen aus allen drei Städten rund 51.100,- Euro Euro zusammen. Womit die Kinder sogar die Sammelergebnisse der Vorjahre (2025: 50.830,- Euro, 2024: 49.300,- Euro) toppten.
Die Gevelsberger Sternsinger aus den Gemeindeteilen St. Engelbert und Liebfrauen trugen übrigens mit 21.500,- Euro ihren Teil dazu bei und möchten an dieser Stelle alle Spenderinnen und Spendern von ganzem Herzen danken. Von Seiten der Propstei geht der Dank an alle Kinder und Jugendlichen sowie alle Begleiter, Vorbereiter und Mitsänger, die mit viel Ausdauer und Einsatz die Aktion jedes Mal unterstützen. Und natürlich auch an alle Spender.                                                                            André Sicks