aus der katholischen Propstei
St. Marien waren Anfang Januar an zwei Wochenenden in Ennepetal,
Schwelm und Gevelsberg unterwegs, um ihre Hilfsbereitschaft für
Humanität und Mitmenschlichkeit ausdrücken. Trotz Schnee und
winterlichen Temperaturen verzichteten die Mädchen und Jungen auf
lustige Schlittenfahren und Schneeballschlachten und sammelten bei
ihrer Reise durch die Straßen der Stadt viel lieber
Spenden für all jene Kinder, die nicht so unbeschwert aufwachsen
können wie sie. „Gloria, es ist Sternsingerzeit“ sangen sie an
Haustüren, vor Geschäften, in Einrichtungen wie dem Rathaus,
Kindergärten oder Seniorenzentren und in Kirchen. Und überall
hinterließen sie ihre
Botschaft „20*C+M+B+26 – Christus segne dieses Haus!“
und sagten Segenssprüche auf.
In
diesem Jahr stand die Aktion Dreikönigssingen unter dem Motto
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Ein
hochak-tuelles Thema, bei dem das Kinder-missionswerk „Die
Sternsinger“ sein Hauptaugenmerk explizit auf den südasiatischen
Staat Bangladesch legte. Etwa ein Drittel der 167 Millionen
Einwohnerinnen und Ein-wohner lebt dort in Armut. Um zum
Familienunterhalt beizutragen, bre-chen daher viele Kinder die
Grundschule ab und gehen arbeiten. Trotz Fortschritten im Kampf gegen
Kinderarbeit müssen dort immer noch rund 1,8 Millionen Kinder und
Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders
gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Wenn Kinder
arbeiten müssen, um ihre Familien zu ernähren, so wird ihnen nicht
nur die Kindheit, sondern ihre gesamte Zukunft geraubt.
Schaut
man nun einmal auf das Spendenaufkommen bei dieser weltweit größten
Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder, dann kann sich die
Propstei St. Marien schon etwas stolz zeigen. Bis zum jetzigen
Zeitpunkt kamen aus allen drei Städten rund 51.100,- Euro Euro
zusammen. Womit die Kinder sogar die Sammelergebnisse der Vorjahre
(2025: 50.830,- Euro, 2024: 49.300,- Euro) toppten.
Die Gevelsberger Sternsinger aus den Gemeindeteilen St. Engelbert und
Liebfrauen trugen übrigens mit 21.500,- Euro ihren Teil dazu bei und
möchten an dieser Stelle alle Spenderinnen und Spendern von ganzem
Herzen danken. Von Seiten der Propstei geht der Dank an alle Kinder
und Jugendlichen sowie alle Begleiter, Vorbereiter und Mitsänger,
die mit viel Ausdauer und Einsatz die Aktion jedes Mal unterstützen.
Und natürlich auch an alle Spender. André Sicks



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