Montag, 27. März 2017

Riewekauken im Hippendorf mit jeder Menge Geselligkeit


Für all jene, denen das plattdeutsche Wort „Riewekauken“ unbekannt ist sei zunächst einmal gesagt, dass es sich hierbei um Reibekuchen handelt.
Eine, so lässt es sich bei Wikipedia nachlesen, Zubereitungsart für Kartoffeln und ein traditionelles Gericht der regionalen Küchen in Deutschland, Tschechien, der Slowakei, der Bukowina, Luxemburg, Polen, der Ukraine, Weißrussland, Österreich und Bulgarien.


Es ist zudem aber auch eine kulinarische Spezialität bei „Mausi“ im Hippendorf, die immer wieder zahlreiche Gäste hinauf ins Dorf lockt. Kurz gesagt: Köstlich speisen und in geselliger Runde verweilen. Bereits zum sechsten Mal luden die Kirmesfreunde am 25. und 26. März zu ihrem Reibekuchenessen ein, das, neben dem legendären Spargelfest im Wonnemonat Mai (19. bis 21. 05. 2017) und der im Oktober (13. und 14. 10. 2017) stattfindenden Schnitzelparade, längst einen festen Stammplatz im Gevelsberger Terminkalender hat.

Bedingt durch den großen Gästeansturm der letzten Jahre hatte sich die Kirmesgruppe „Hippendorf“ im vergangenen Jahr dazu entschieden, den Gästen ihre leckeren Riewekauken erstmals an gleich zwei Abenden frisch zu ervieren. So natürlich auch in diesem Jahr.

Während Michael Langkeit die knusprigen Riewekauken goldbraun brutzelte, kümmerte sich Gerd Laake (Chef de cuisine) höchstpersönlich um die jeweils gewünschten Geschmacksvariationen. 
Zwei Tage volles Haus  im Hippendorf, da gingen so einige Teller, unter anderem liebevoll zubereitet von Elisabeth Laake, mit leckeren Reibekuchenvarianten zum Gast hinaus. 

In guter alter Tradition kredenzte das Team um  Chefkoch Gerd Laake seinen Gästen dabei wieder eine Auswahl an zahlreichen, verschiedenen Variationen: Ob Klassisch (mit Apfelmus oder Rübenkraut), mit Fisch (Shrimps an Gorgonzolasauce, Räucherlachs beträufelt mit Dillsauce oder Matjes in Weißweinsauce), mit Fleisch (Rindersteak mit Pfeffersauce bzw. à la Bolognaise) oder in diversen Varianten, Reibekuchen belegt mit Pfifferlingen, Zwiebeln, Schafskäse, Leberragout, Spargel oder gar Blutwurst – der Gaumen eines jeden Genießers, erfuhr, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Geschmacksexplosion. 
Zudem bereitete die Nachtischfee natürlich auch noch zweierlei Desserts (kleiner Beerenpfannkuchen mit Vanillesoße und Sahne; Kaiserschmarren mit Alkohol)  zu, die den krönenden Abschluss eines solch leckeren Essens in geselliger Runde bildeten.

Entstanden ist die Idee eines solchen Reibekuchenessens aus dem inzwischen 16-jährigen Spargelfest. Kreativität par excellence – denn mit den Einnahmen finanziert die Kirmesgruppe um Paul-Werner Herguth unter anderem ihren Wagenbau für den alljährlichen Gevelsberger Kirmeszug. Und eines stand mal wieder nach solch kalorienreichen Abenden fest: „Vie hört nü op, ümma drop“    
André Sicks

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