Montag, 11. Dezember 2017

Ein generationsübergreifender Adventsbasar

Hinter dem ersten Törchen beim „Gevelsberger Advents-kalender“ steckte in diesem Jahr nicht nur der musikalische Auftakt bei Kaufland, auch das AWO Seniorenzentrum in der Kampstraße bot am 01. Dezember 2017 ein buntes und vielfältiges Programm.
Man hatte einen Adventsbasar auf die Beine gestellt, der, neben einer breite Angebotspalette an Accessoires, Dekorationen und kulinarischen Köstlichkeiten, in erster Linie ein Treffpunkt für alle Generationen sein sollte. Ein bunter Marktplatz, wo ältere und junge Menschen miteinander in Kontakt kamen und die bei ihnen, vielleicht, vorhandene Scheu und Hemmschwelle abbauen konnten. Gerade in der Adventszeit ist es doch das harmonische Miteinander und das Beisammensein was den Menschen am Herzen liegt. 
Zu erleben, wie die Senioren strahlten, als der Chor der Hasencleverschule sein musikalisches Repertoire an Weih-nachtsliedern präsentierte, war für alle ein wunderbarer Augenblick. Zudem konnte man dabei auch immer wieder sehen, dass der ein oder andere Bewohner leise mitsang. Und genau das ist das Ziel unserer noch jungen Kooperation mit der Förderschule“, sagte Quartiersmanagerin Monika Dammin freudestrahlend. „Die Schülerinnen und Schüler bekommen bei ihren Treffen mit unseren Bewohnern nicht nur Selbstvertrauen, man vermittelt ihnen auf diesem Wege auch Toleranz.“ 
Und wie wichtig, vor allem wie schön, ein generations-übergreifendes Miteinander sein kann, ließ sich auch an der Arbeit von Annette Jellinghaus erkennen. Die bekannte Gevelsberger Künstlerin lud die Besucher dazu ein, gemeinsam mit ihr kleine quadratische Plättchen zu bemalen, welche später dann zu einem großflächigen Kunstwerk, mit über 100 kleinen Teilen, für den Veranstaltungsraum der AWO-Einrichtung zusammengestellt werden sollen. Neugierde, Tatkraft und der Mut in sich hineinzuhören um das, was in einem steckte nach außen zu tragen, führten zu aussagestarken Arbeiten. Losgelöst von definierten Formen ergab sich bei jedem Mosaiksteinchen eine eigenständige Dynamik an intensiver Farbigkeiten, freien Figuren, Flächen und Linien; sozusagen des Künstlers emotio-naler Ausdruck an Energie. 
Eine rundum gelungene Veranstaltung die einmal mehr zeigte, wie offen das Seniorenzentrum für einen jeden ist und dass es sich immer mehr zu einer Begegnungsstätte innerhalb der City etabliert.  André Sicks

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