viele Menschen erleben ihre
Gegenwart als überfordernd und unübersichtlich. Daraus folgt der
Impuls, Unsicherheit durch mehr Kontrolle auszugleichen. Leider
verstärkt dieser Reflex immer häufiger das Gefühl einer innerer
Erschöpfung. Man wird nicht nur anfällig für Krankheiten,
Beziehungskrisen und Probleme im Job, sondern auch empfänglicher für
Populismus, Verschwörungsmythen und Fake News.
Die
renommierte Potsdamer Psychologin Dr. Eva Asselmann, Professorin für
Persönlichkeitspsycho-logie an der HMU Health and Medical University,
ist diesem Phänomen einmal auf den Grund gegangen und hat ihre
Erkenntnisse in dem Buch „Too much. Warum wir Kontrolle suchen –
und Kraft im Loslassen finden“ zusammengefasst. Ein Werk, das
sowohl den Zeitgeist trifft, in dem sich aber auch viele Menschen
wiederfinden und sich mit einigen Themen identifizieren können. Vor
allem macht es deutlich, dass niemand mit seinen Gedanken und
Gefühlen allein ist.
Prof.
Dr. Eva Asselmann ist am 28. April, in der Zeit von 19:00 bis 21:00
Uhr, zu Gast im Bürgerzentrum der vhs Ennepe-Ruhr-Süd, um
anschaulich zu erklären, warum Kontrolle ein tief verankertes
Grundbedürfnis ist – und welche Folgen ihr Verlust hat. Leicht
verständlich und praxisnah zeigt sie, wie man Klarheit
zurückgewinnen, handlungsfähig bleiben und innere Stärke entfalten
kann. Ein wertvoller Kompass – topaktuell und mit vielen
hilfreichen Tools.
Diese
Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie
leben!“ und ist für alle Interessierten kostenfrei.
Allgemeine Informationen
Anmeldungen
sind unter Angabe der Kurs-Nr. 4013H
per
Post, per Fax +49 (0) 23 32 / 91 86-30, per E-Mail
an urbanski@vhs-en-sued.de
oder
über die Homepage www.vhs-ennepe-ruhr-sued.de
möglich.
Anmeldekarten
gibt es bei allen Geldinstituten im Verbandsgebiet oder auf der
Homepage der vhs.
Detaillierte
Auskünfte zu diesem Vortrag erteilt die vhs unter der Rufnummer +49
(0) 23 32 / 91 86-122. André Sicks

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