Freitag, 17. April 2026

Prof. Dr. Eva Asselmann zu Gast bei der vhs Ennepe-Ruhr-Süd

Krisen, Beschleunigung, Dauererreichbarkeit –
viele Menschen erleben ihre Gegenwart als überfordernd und unübersichtlich. Daraus folgt der Impuls, Unsicherheit durch mehr Kontrolle auszugleichen. Leider verstärkt dieser Reflex immer häufiger das Gefühl einer innerer Erschöpfung. Man wird nicht nur anfällig für Krankheiten, Beziehungskrisen und Probleme im Job, sondern auch empfänglicher für Populismus, Verschwörungsmythen und Fake News.
 
Die renommierte Potsdamer Psychologin Dr. Eva Asselmann, Professorin für Persönlichkeitspsycho-logie an der HMU Health and Medical University, ist diesem Phänomen einmal auf den Grund gegangen und hat ihre Erkenntnisse in dem Buch „Too much. Warum wir Kontrolle suchen – und Kraft im Loslassen finden“ zusammengefasst. Ein Werk, das sowohl den Zeitgeist trifft, in dem sich aber auch viele Menschen wiederfinden und sich mit einigen Themen identifizieren können. Vor allem macht es deutlich, dass niemand mit seinen Gedanken und Gefühlen allein ist.
 
Prof. Dr. Eva Asselmann ist am 28. April, in der Zeit von 19:00 bis 21:00 Uhr, zu Gast im Bürgerzentrum der vhs Ennepe-Ruhr-Süd, um anschaulich zu erklären, warum Kontrolle ein tief verankertes Grundbedürfnis ist – und welche Folgen ihr Verlust hat. Leicht verständlich und praxisnah zeigt sie, wie man Klarheit zurückgewinnen, handlungsfähig bleiben und innere Stärke entfalten kann. Ein wertvoller Kompass – topaktuell und mit vielen hilfreichen Tools. 

Diese Veranstaltung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und ist für alle Interessierten kostenfrei. 

Allgemeine Informationen 
Anmeldungen sind unter Angabe der Kurs-Nr. 4013H per Post, per Fax +49 (0) 23 32 / 91 86-30, per E-Mail an urbanski@vhs-en-sued.de oder über die Homepage www.vhs-ennepe-ruhr-sued.de möglich. 

Anmeldekarten gibt es bei allen Geldinstituten im Verbandsgebiet oder auf der Homepage der vhs. 

Detaillierte Auskünfte zu diesem Vortrag erteilt die vhs unter der Rufnummer +49 (0) 23 32 / 91 86-122.                                                            André Sicks