kamen zahlreiche Gäste auf dem Börkey zusammen, um das
traditionelle Osterfeuer der dort beheimateten Kirmesgruppe zu
besuchen. Längst ist die Veranstaltung ein fester Bestandteil im
Kalender und zieht Jahr für Jahr viele bekannte Gesichter an.
„Ohne
unser Osterfeuer sind die Feiertage irgendwie nicht komplett“,
sagte der 1. Vorsitzende Ralf Gerke und ließ dabei seinen Blick über
den gut gefüllten Bauplatz schweifen. Ob
es jedoch auch in Zukunft bei dieser Tradition bleiben kann, ist
derzeit noch ungewiss. Denn direkt neben dem Bauplatz entsteht ein
Einfamilienhaus.
Das
traditionelle Osterfeuer der Kirmesgruppe „Börkey“
ist alljährlich ein Anziehungspunkt, bei dem Gemeinschaft,
Geselligkeit und Vereinsleben einen hohen Stellenwert haben.
Die
Gäste waren bestens gelaunt und genossen bei kühlen Getränken und
leckeren Grillspezialitäten die wohlige Atmosphäre. Nachbarn,
Freude sowie die Vertreter einiger anderer Gevelsberger Kirmesgruppen
frönten diesem österlichen Brauch, der für Licht
und Wärme als
Lebensspender, Neubeginn
und Auferstehung, Vertreibung von Dunkelheit und bösen Geistern
sowie Gemeinschaft
und Zusammenhalt steht.
Ralf
Gerke erzählte, dass man bereits am
Karfreitag viele fleißige Helfer der Kirmesgrup-pe zusammen kamen um
den Bauplatz für die Gäste herzurichten und das Holz für das Feuer
aufzustapeln.
Angezündet wurde dieses um kurz
nach 19:00 Uhr
vom zukünf-tigen Hammerschmied Joel Timmerbeil. Kaum waren die
lodernden Flammen entfacht, verspürte man in der Nähe des Feuers
eine angenehme Wärme. Alles in allem war es wieder einmal eine
gelungene Veranstaltung, die sich bis weit in den Abend hinein zog
und zugleich die Generalprobe für das dreitägige Sommerfest der
Kirmesgruppe „Börkey“ bildete, das vom 8. bis 10. Mai
stattfinden wird.
Für
das Börkeyer Damen-Quartett, Christina Kressmann, Nicole Bölling,
Alexandra Gerke und Simone Höfel – vlnr, war es ein Vergnügen zu
sehen, wie viele Freunde und Bekannte den Weg zum diesjährigen
Osterfeuer gefunden hatten.
Abschließend
wollte es der Kopf der Börkeyer nicht versäumen, allen fleißigen
Helfern ein
riesiges Lob auszusprechen. „Danke an unser Team am Grill, am
Getränkestand und in der Orga. Ohne euer Ehrenamt wäre das nicht
möglich!“ Worte die erkennen ließen, dass solche Momente immer
wieder zeigen, wie lebendig ein Verein und das Vereinsleben doch sein
kann. André Sicks




