in der Kindertageseinrichtung
Zauberstern setzt sich vor allem aus drei Punkten zusammen: Kinder
sollen mit all ihren Sinnen die Welt erkunden, sich dabei an den
eigenen Interessen orientieren und Selbstwirksamkeit erfahren.
In
mehreren Funktionsräumen, wie zum Berispiel im Ruheraum, in der
Turnhalle, dem Forscherraum, der Puppenecke, dem Kinderatelier oder
dem Bauraum, könnten sie sich nicht nur entfalten, hier fänden sie
jede Menge Raum für Fragen, Phänomene, für ein Miteinander und
auch für Fehlerfreundlichkeit, erläuterte
Sabrina Hinz-Ziganow, die die Einrichtung der Evangelischen Stiftung
Volmarstein in Gevelsberg leitet, das Konzept der Einrichtung.
Eine
Aussage, die beim „Tag der offenen Tür“ von Kindern und Eltern
nur bestätigt werden konnte. An zahlreichen Mitmach-Stationen
bestand für sie die Möglichkeit selbst aktiv zu werden, um so einen
lebendigen Einblick in den Alltag der Einrichtung und die
pädagogische Arbeit zu erhalten. „Das fühlt sich warm und
glibbrig an“, lachte Nick, als er gemeinsam mit Namin und
Erzieherin Jasmin Ohm in einer Schale die Masse aus Chia-Samen (ein
quellender Samen, der vor allem Ballaststoffe und pflanzliche
Omega-3-Fettsäuren liefert) und Wasser ertastete. Die vielfältigen
Angebote aus den Bereichen Forschen, Bauen, Be-wegung, Sprache,
Kreativität sowie Ernährung und Gesundheit weck-ten Neugier, luden
zum Auspro-bieren ein und ließen die Besucher oftmals auch staunen.
Es wurde gebastelt, gebaut, ausprobiert und experimentiert – ganz
im Sinne eines spielerischen Lernens, das die Kinder dort abholt, wo
ihre Neugier beginnt. „Diese wird irgendwann leider verschwinden,
wenn man sie nicht stärkt und Kindern die Möglichkeit bietet, ihre
Neugier und ihren Drang die Welt zu begreifen, nachzukommen“, sagte
Kita-Leitung Sabrina Hinz-Ziganow.
Der
„Tag der offenen Tür“ machte für ein paar Stunden deutlich, wie
vielfältig und alltagsnah die pädagogische Arbeit in der KiTa
Zauberstern gestaltet wird – und wie wichtig es ist, Kindern Raum
für eigene Erfahrungen, Entdeckungen und Entwicklung zu geben. André Sicks

