Mittwoch, 18. März 2026

Harald Kornowski zum Ehrenvorsitzenden der KG „Aechter de Biecke“ ernannt

Dankbar und sichtlich gerührt
nahm Harald Kornowski bei der Jahreshauptversammlung der Kirmes-gruppe „Aechter de Biecke“ die ihm verliehene Auszeichnung zum Ehrenvorsitzenden an. Einstimmig hatten sich die zahlreich anwesenden Mitgliederinnen und Mitglieder am 14. März in der Gaststätte „Am Rosendahl“ dafür ausgesprochen. 

Seit 1999 gehört der 69-jährige (die siebte Null begrüßt er übrigens am 11. Mai) der Kirmesgruppe „Aechter de Biecke“ an. Rasch wurde Harald Kornowski in den Vorstand gewählt. Zunächst als Kassenwart, danach als 2. Vorsitzender und später kürte man ihn zum Chef der Truppe, deren offizielle Gründung am 12. Februar 1950 erfolgte. Rechtzeitig vor dem 2. Kirmeszug nach dem Kriege, auf Initiative von Adolf Schlieper und in Anwesenheit von 20 Kirmesfreunden in der Gaststätte Lind. 
25 Jahre hat Harald Kornowski als 1. Vorsitzender die Geschicke der Aechterbieckschen maßgeblich geprägt und sie erfolgreich zu neuen Ufern geführt.
Unvergessen bleibt zum Beispiel seine beste heimatbezogene Darstellung als Einzel-gänger mit der Dar-stellung „Oma Kren-kels kleines Kauf-haus“. Genauso wie die
Wagendarstellung „Kornbrennerei ge-stern und heute“, die 2012 ebenfalls mit dem Preis für die beste heimatbezogene Darstellung ausge-zeichnet wurde. Eines der wohl erfolgreich-sten Jahre war zweifelsohne 2019. Hier belegte die KG „Aechter de Biecke“ mit ihrer Wagendarstellung „Disneys Der König der Löwen“ den 3. Platz, selbigen in der Kategorie „Einzelgänger“ zu dem Motto „Soll es chaotisch sein, ladet Uschi zum Umzug ein“ und bei der Bewertung zur besten Fußgruppe eroberte man mit der Darstellung „Uns hält keiner im Zaum, wir fällen jeden Baum“ sogar den obersten Podestplatz und erhielt zudem auch noch den Pokal für die beste heimatbezogene Darstellung.
 
Im vergangenen Jahr feierte die Kirmesgruppe „Aechter de Biecke“ ihr 75-jähriges Bestehen und stellte aus diesem Grund beim Kirmeszug auf humoristische Weise noch einmal ihre Geburtsstunde nach. 

Dass in Harald Kornowski irgendwann einmal das Kirmesfieber ausbrechen würde, war schon vor seiner Geburt vorprogrammiert. Denn seine Eltern Otto und Hiltraut waren ebenfalls Kirmesfreunde und vererbten ihrem Sohne natürlich die entsprechenden Gene. Der Vater gehörte der ehemaligen Kirmesgruppe „Juliushöhe“ an, die Mutter zog es viel mehr zu den Karussells. Besonders beliebt bei Ihr – das „Round Up“ auf dem Innenhof der Kornbrennerei. Die Mittelstraße, an historischer Stätte wo einst die bekannte Metzgerei Bröking-Hunsdieck ihr Geschäft hatte, ist bis heute die Heimat von Harald Kornowski. Hier eröffnete er mit den Aechterbieckschen im Jahre 2000 auch den letzten Kirmes-Bierkeller vor dem Tunnel. Eine gemütliche Location, die bei Kirmesbesuchern schnell Kultstatus erreichte. 2018 ernannte ihn der damalige Dorfschulze Sascha Hilger zum Blaukitteltäger, 2023 wurde als 44 „Ritter von Hopfen und Malz“ in die ehrwürdige Tafelrunde aufgenommen. Und jetzt, nachdem er im letzten Jahr aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz an Uwe „Mecky“ Jung übergab, die Auszeichnung zum Ehrenvorsitzenden. Kein Wunder, dass ihn die Versammlung bei solch langjähriger, erfolgreicher Kirmeserfahrung mit donnerndem Applaus und stehenden Ovationen feierte.
 
2023 erhielt Harald Kornowski den „Ritterschlag“ und wurde damit offiziell in die Tafelrunde der „Ritter von Hopfen und Malz“ aufgenommen. 

Was den weiteren Verlauf der harmonischen Jahreshauptversammlung betraf, bei der übrigens keine Wahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung standen, da wurde lediglich Lars Kornowski als Kassenwart einstimmig entlastet.
Für die KG „Aechter de Biecke“ galt es vielmehr schon einmal die genauen
Weichen für die neue Kirmessession zu stellen. Mit viel Schwung wollen die Kirmesaktiven als Wagenthema ein Skiparadies im Buchenberg auf die Beine stellen. Auch eine Fußgruppe sowie ein Einzelgänger werden beim Kirmeszug an den Start gehen. Auf die ab-schließende Frage, was denn deren Themen seien, da antwortete Geschäftsführer Peter Weinrich kurz und knapp: „Diese Katze lassen wir zu einem späteren Zeitpunkt aus den Sack“.        André Sicks