Zum 10. Mal hatte man im Bürgerhaus „Alte
Johanneskirche“ ausreichend Gelegenheit zum Trödeln. ,„Miteinander
und Füreinander“, beschrieb es Anja Steller und fügte hinzu, dass
man mit dieser Veranstaltung einen Teil dazu beitrage, um das
Quartier Vogelsang aufzuwerten und lebendiger zu gestalten. Klein
aber fein, alljährlich jedoch ein Muss für alle Schnäpp-chenjäger.
Was
sich bei rund 30 Anbieterinnen und An-bietern auf den Ti-schen häufte
war farbenfroh und bunt. Ein bunter Mix an Wa-ren aller Art,
titulierte es die Quartiersmana-gerin beim Blick in die Runde.
„Playmobil, CD’s, Bücher, Klei-dung, Krimskrams, Raritäten –
hier kommt man voll auf seine Kosten.“ Für die Besucherinnen und
Besucher die besten Voraussetzungen, um
das eine oder andere interessante Schnäppchen zu machen oder
vielleicht eine lang gesuchte Rarität zu ergattern. Ob
im Saal, draußen an den Pavillons oder an den eigens mitgebrachten
Tapeziertischen, überall herrschte ein buntes Treiben und Feilschen.
Für die Anbieterinnen und Anbieter, einige von ihnen waren übrigens
schon des Öfteren dabei, ging es in erster Linie um Nachhaltigkeit.
„Warum sollte man ausrangierte Dinge wegwerfen, wenn andere
Menschen daran ihre Freude haben“, sagte eine Teilnehmerin und
machte damit auf eine gewisse Art deutlich, dass es immens wichtig
sei, sich effektiv und mit Spaß für den Umwelt-, Natur- und
Klimaschutz zu engagieren.
Neben
dem Trödeln in herrlicher Umgebung kam das leibliche Wohl natürlich
nicht zu kurz. Die Kameradin-nen und Kameraden vom Löschzug II der
Feuerwehr Gevelsberg kredenzten Bratwurst und Currywurst im Brötchen,
das Team vom Bürgerhaus ver-kaufte indes Getränke und Kuchen, die
von den Teilnehmenden der Veranstaltung gespendet wurden. Es sei
einfach toll, wenn viele Nachbarinnen und Nachbarn sowie
Flohmarktfreundinnen und -freunde aus dem Stadtteil und der Umgebung
für ihre persönliche Schnäppchenjagd zusammen kämen, resümierte
Anja Steller und strahlte all die freundlichen Händler, die
zufriedenen Kunden und deren ungezwungene Gespräche untereinander
beobachten zu können. André Sicks