Um sicher zu stellen, dass dies keines-falls auf Stefan Biederbick zutrifft, hatten all die ihm gestellten Aufgaben auch irgendetwas mit seiner Vita zu tun.
So galt es mittels mathematischer Künste zu errechnen, zum wievielten Male sich in 2017 der Todestag von Erzbischof Engelbert jährt und bezogen auf seinen Posten als Geschäftsführer der Gebauer GmbH & Co. KG versuchte er ziemlich erfolglos ein dreistöckiges Bierdeckelhaus zu errichten. Treffsicherheit indes, so wie damals zur Bundeswehrzeit, bewies der Ordensträger beim Versuch, dem Staatssekretärs im Bundesministerium für Verteidigung, MdB Dr. Ralf Brauksiepe, symbolisch mit dem Spielzeuggewehr eine Schnapsflasche vom Kopf zu schießen.
Was die wenigsten wussten; der stellvertretende Bürgermeister war in seiner wilden Jugendzeit auch Messdiener und Chorknabe.
Ein Punkt innerhalb seines Lebenslaufes, der für Bürgermeister Claus Jacobi natürlich ein gefundenes Fresse war. Spontan ließ er seinen zweiten Mann in ein Messdienergewand schlüpfen und „zwang“ ihn dazu, den Song „Dicke Mädchen haben schöne Namen“ von der kölschen Band „De Höhner“ anzustimmen.
Beim Jonglieren eines Fußballes musste der einstige FSV-Trainer, zu dessen Schützlingen unter anderem auch seine Majestät Prinz Dirk I. gehörte, sportliches Geschick beweisen. Zu guter Letzt galt es mit verbundenen Augen, im Rahmen einer kleinen Schnapsverköstigung, zu schmecken um welchen edlen Tropfen aus dem Hause „Habbel“ es sich handelte.
Bürgermeister Claus Jacobi musste letztendlich feststellen, dass „in diesem Lebenslauf nichts falsch eingetragen wurde“. Stefan Biederbick sei somit der richtige Mann für diesen Orden. „Er ist ein Mensch, Sportsfreund, Politiker und Schalke-Fan mit Leib und Seele.“, Auf den neuen Ordensträger ein dreifach kräftiges „Hippendorf Mäh“ und „Gevelsberg Gelau“.