sie rückt immer näher. Und
mit ihr auch all jene Events, die das Brauchtum Kirmes in Gevelsberg
alljährlich aufrecht erhalten. Wie zum Beispiel die Glaskrugfete, zu
der der Kirmesverein in den Saloon
von Habbel´s Destillerie und Brennerei eingeladen hatte. Nach der
Premiere im vergan-genen Jahr, waren die Gäste natürlich gespannt
darauf, was sie diesmal erwarten würde.
Die
Gevelsberger Kirmesfamilie traf sich auch in diesem Jahr bei Habbel´s
im Saloon, wo der Gevelsberger Kirmesverein im Laufe des Abends den Glaskrug 2026
erstmals öffentlich vorstellte.
42
Tage vor Beginn der schrägsten Kirmes Europas bedankte sich der
Vorsitzende vom Gevelsberger Kirmesverein, Markus Loetz, in seiner
Begrüßung zunächst einmal bei Familie Habbel, dass „sie uns auch
in diesem Jahr den Saloon wieder zur Verfügung gestellt haben“.
Natürlich wollte und durfte er es nicht versäumen, die Vertreter
aller Kirmesgruppen und der Gremien des Kirmesvereins sowie
Bürgermeister Claus Jacobi und die Vertreter der im Rat der Stadt
Gevelsberg agierenden Fraktionen zu begrüßen. Allen wünschte
Loetzi einen vergnüglichen Abend und gab schon einmal zu verstehen,
dass man sich etwas besonderes hätte einfallen lassen, um die
traditionsreiche Veranstaltung für alle ein wenig attraktiver zu
machen. Bis
er die Katze jedoch aus dem Sack ließ, gab es erst einmal
ausreichend Gelegenheit um
sich angeregt zu unterhalten, manch kühles Blonde zu genießen und
das Ambiente des Veranstaltungsortes auf sich wirken zu lassen. Für
den kleinen Hunger zwischendurch hatte das Team von Habbel´s
Currywurst und Bratwurst im Angebot.
Wenig
später war er dann da. Der Moment, wo sich alle die Frage stellten
„Was wäre die Gevelsberger Kirmes ohne das passende Gefäß für
die Ge-selligkeit?“. Markus Loetz erin-nerte noch einmal daran, dass
die Kirmeskrüge seit Jahrzehn-ten begehrte Sammlerstücke sind. „Sie
erzählen die Ge-schichte unserer Brauchtums-pflege – und haben im
letzten Jahr ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen.“ Über viele
Jah-re hinweg sei der rustikale Tonkrug ein treuer Begleiter der
Kirmesfreunde gewesen, mit dem Wechsel zur Krombacher Brauerei wurde
2025 erstmalig ein Glaskrug präsentiert, der nicht nur ein neues
Design definierte, „es wurde eine Ära der Exklusivität
eingeläutet“. Dankenswerterweise, so fuhr er fort, habe die
Ennepetaler Firma „Mamico Kreative Ideen“ erneut die Gravur der
insgesamt 200 Krüge übernommen. Darauf zu sehen der
Krombacher-Schriftzug und eingraviert der Hammerschmied als
Symbolfigur, das diesjährige Motto „Wat
sall ek dann am Ballermann®,
wann ek op dä Kiärmis kann“
sowie das Datum „Gevelsberger Kirmes 2026“. Die
Besonderheit, von der Markus Loetz zu Anfang sprach und auf die er
jetzt näher einging, bezog sich explizit auf jene 100 Krüge, die
der Gevelsberger Kirmesverein an diesem „besonderen Abend“
verteilte. Hatten die Tonkrüge, die früher bei der Krugfete in der
Brauerei ausgegeben wurden, stets einen Deckel, so „ziert nun das
eingravierte Stadtwappen und eine Nummer die Krüge, die hier und
heute verteilt werden“. Ein Alleinstellungsmerkmal, das auf den
Exemplaren die in Kürze in den öffentlichen Verkauf gehen, nicht zu
finden ist. „Wir wollten damit wieder etwas Schaffen, was unsere
Krugfete hervorhebt.“
Den
ersten Glaskrug, den mit der Nummer 001, überreichte Loetzi
natürlich an den ersten Bürger der Stadt, Bürgermeister Claus
Jacobi. Dieser bedankte sich und merkte an,
dass die Gevelsberger Kirmes über die Stadtgrenzen hinaus
einzigartig sei. Was allerdings nicht an einzelnen Personen liegen
würde, sondern „an uns die wir hier zusammen gekommen sind; wir
alle gemeinsam sind Kirmes“. Eine große Familie, vereint im
Brauchtum. Und die feierte nach einem dreifachen „Rupp di Tupp“
ausgelassen weiter. Mit Herzblut, Tradition und einer Prise
geselliger Gemütlichkeit.
Der
auf 100 Exemplare limitierte Glaskrug 2026 kann ab sofort für 10,-
Euro bei Euronics
Meckel (Mittelstraße 34) sowie im
Kirmesshop unter dem Link www.kirmesverein.de/fanshop/ erworben
werden. André Sicks
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