und einen Blumenstrauß zu
verschenken, war der kämpferischen Methodistin Anna Jarvis, die
selbst nie Mutter war, schon vor über hundert Jahren zu wenig. Der
Tag sollte helfen, die Rechte von Müttern und Frauen zu stärken. Im
Mai 1914 unterschrieb US-Präsident Thomas Woodrow Wilson einen
Erlass, künftig am zweiten Sonntag im Mai den Muttertag zu begehen.
Eine Erinnerung an die „Mutter des Muttertages", der in
Deutschland seit 1923 gefeiert wird. Hierzulande
ist es Brauch, dass vor allem Kinder an diesem Tag ihre Dankbarkeit
und Liebe ausdrücken, indem sie Geschenke überreichen, gemeinsame
Aktivitäten planen oder einfach Zeit mit ihrer Mutter verbringen.
Als Geschenk besonders beliebt sind Blumen, da sie, so behauptet es
zumindest die Floriographie, eine eigene Sprache sprechen.
Auch
beim SPD-Ortsverein Berge ist es seit vielen Jahren Tradition, kurz
vor Muttertag blumige Grüße zu verteilen. Gemeinsam mit Horst
Büdenbender, Klaus Derksen und Susanne Weppner-Belz
nahm
die Vorsitzende Elke Brüning-haus am Donnerstagvormittag das son-nige
Wetter zum Anlass, um vor der Ladenzeile des Gevelsberger Stadtteils
50 Rosen an die Frauen zu verteilen. Dazu gab es auch noch einen
Mutter-tags-Flyer der heimischen Landtagsab-geordneten Ina Blumenthal
aus Düsseldorf. Alle Frauen waren sehr erfreut über solch eine
kleine Anerkennung, die man ihnen machte. Nach
gut anderthalb Stunden waren alle 50 Rosen an die Frau gebracht und
Elke Brüninghaus resümierte: „Unsere Rosenaktion zum Muttertag
war wieder ein voller Erfolg und ich freue mich jedes Jahr darauf, da
sie dazu dient den Müttern einfach mal danke sagen zu können und
ihre
Arbeit wertzuschätzen.“ André Sicks


