Mit diesen Worten und einer süßen
Nascherei bedankte sich Ariane Ibing, die 1. Vorsitzende vom
Gevelsberger Kinderschutzbund, bei Christina Hansen-Böck für eine
Spende in Höhe von 2.465,- Euro. Geld das die Inhaberin der
Rats-Apotheke mit der letztjährigen Ausgabe des Jahres-kalenders
„Gevelsberg in alten Bildern“ erwirtschaftete.
Der
Dank, so sagte sie, gebühre nicht ihr, das „große Dankeschön
müssen wir all jenen Bürgerinnen und Bürger aussprechen“, die
mit ihren freiwilligen Spenden für das begehrte Sammlerstück solch
eine stolze Summe erzielt hätten. Und mit Blick auf das vergangene
Jahr konnte das Ergebnis konstant bleiben, freute sich die studierte
Pharmazeutin und erwähnte noch einmal explizit, dass es ihr
unheimlich wichtig sei, dass das zusammen-gekommene Geld am Ende auch
in Gevelsberg bleibt. Von daher „ist der Kinderschutzbund alle
Jahre wieder genau der richtige Empfänger“, auf dessen Konto „wir
den erzielten Spendenbetrag“ gerne überweisen.
Gemeinsam
mit Ger-hard Lützenbürger und dem Gevelsberger Stadtarchiv hatte sie
für die 2026-Ausgabe, dessen Auflage bei 800 Exemplaren lag, 13 Motive
aus dem umfangreichen Bild- und Dateimaterial von Fritz Sauer
auswählt, die „unsere Stadt in ihrer Vielfalt widerspiegeln und
sichtbar machen, wie sich alles im Laufe der Zeit verändert hat“.
Alles Aufnahmen, die Erinnerungen wecken würden, berichtete die
Tochter von Dietmar Hansen, der dieses „kalendarische Werk“
erstmals 1997 an den Start brachte. Und seitdem ist es ein absoluter
Renner, der sich sogar bei Auswärtigen großer Beliebtheit erfreut,
wie die beiden Macher verlauten ließen und verrieten, dass sie schon
jetzt an der 30. Ausgabe für das kommende Jahr arbeiten würden.
„Eine
gute alte Tradition muss bewahrt werden“, sagte Christina
Hansen-Böck, Inhaberin der Rats-Apotheke (mitte), als sie Ariane
Ibing den Spendenbetrag für den
Jahreskalender 2026 überreichte, den sie auch diesmal wieder gemeinsam mit Gerhard
Lützenbürger gestaltet hatte.
Dies
zu hören nahm Ariane Ibing freudig zur Kenntnis und berichtete
davon, dass der Kinderschutzbund in Gevelsberg seit mittlerweile 41
Jahren „die Lobby für alle Kinder hier vor Ort“ sei. Was
zugleich aber auch Verant-wortung für die Zukunft bedeuten würde.
„Die Herausforderungen für Kinder und Jugendliche werden nicht
kleiner.“ Umso wichtiger sei es, dass man sich weiterhin mit
Nachdruck für Kinderrechte einsetzt und in Gevelsberg sichtbar
bleibt. Mit dem Platz der Kinderrechte am Ennepebogen habe man dafür
im vergangenen Jahr einen ersten wichtigen Schritt getan. „2026
wollen wir diesen Weg konsequent weitergehen: Netzwerke stärken,
Kooperationen vertiefen, neue Ideen aufnehmen und Kinderrechte noch
sichtbarer und lebendiger machen.“ Da sei eine solch großzügige
Spende enorm hilfreich. Denn Kinder, so sagte sie abschließend,
bräuchten nicht nur gute Worte, sondern auch konkrete Unterstützung,
verlässliche Struk-turen und Erwachsene, die sich für sie einsetzen. André Sicks