Montag, 11. Mai 2026

Großzügige Spende aus den Reihen der Bürgerschaft

Das ist einfach unglaublich!“ –
Mit diesen Worten und einer süßen Nascherei bedankte sich Ariane Ibing, die 1. Vorsitzende vom Gevelsberger Kinderschutzbund, bei Christina Hansen-Böck für eine Spende in Höhe von 2.465,- Euro. Geld das die Inhaberin der Rats-Apotheke mit der letztjährigen Ausgabe des Jahres-kalenders „Gevelsberg in alten Bildern“ erwirtschaftete. 

Der Dank, so sagte sie, gebühre nicht ihr, das „große Dankeschön müssen wir all jenen Bürgerinnen und Bürger aussprechen“, die mit ihren freiwilligen Spenden für das begehrte Sammlerstück solch eine stolze Summe erzielt hätten. Und mit Blick auf das vergangene Jahr konnte das Ergebnis konstant bleiben, freute sich die studierte Pharmazeutin und erwähnte noch einmal explizit, dass es ihr unheimlich wichtig sei, dass das zusammen-gekommene Geld am Ende auch in Gevelsberg bleibt. Von daher „ist der Kinderschutzbund alle Jahre wieder genau der richtige Empfänger“, auf dessen Konto „wir den erzielten Spendenbetrag“ gerne überweisen.
 
Gemeinsam mit Ger-hard Lützenbürger und dem Gevelsberger Stadtarchiv hatte sie für die 2026-Ausgabe, dessen Auflage bei 800 Exemplaren lag, 13 Motive aus dem umfangreichen Bild- und Dateimaterial von Fritz Sauer auswählt, die „unsere Stadt in ihrer Vielfalt widerspiegeln und sichtbar machen, wie sich alles im Laufe der Zeit verändert hat“. Alles Aufnahmen, die Erinnerungen wecken würden, berichtete die Tochter von Dietmar Hansen, der dieses „kalendarische Werk“ erstmals 1997 an den Start brachte. Und seitdem ist es ein absoluter Renner, der sich sogar bei Auswärtigen großer Beliebtheit erfreut, wie die beiden Macher verlauten ließen und verrieten, dass sie schon jetzt an der 30. Ausgabe für das kommende Jahr arbeiten würden.
 
Eine gute alte Tradition muss bewahrt werden“, sagte Christina Hansen-Böck, Inhaberin der Rats-Apotheke (mitte), als sie Ariane Ibing den Spendenbetrag für den Jahreskalender 2026 überreichte, den sie auch diesmal wieder gemeinsam mit Gerhard Lützenbürger gestaltet hatte. 

Dies zu hören nahm Ariane Ibing freudig zur Kenntnis und berichtete davon, dass der Kinderschutzbund in Gevelsberg seit mittlerweile 41 Jahren „die Lobby für alle Kinder hier vor Ort“ sei. Was zugleich aber auch Verant-wortung für die Zukunft bedeuten würde. „Die Herausforderungen für Kinder und Jugendliche werden nicht kleiner.“ Umso wichtiger sei es, dass man sich weiterhin mit Nachdruck für Kinderrechte einsetzt und in Gevelsberg sichtbar bleibt. Mit dem Platz der Kinderrechte am Ennepebogen habe man dafür im vergangenen Jahr einen ersten wichtigen Schritt getan. „2026 wollen wir diesen Weg konsequent weitergehen: Netzwerke stärken, Kooperationen vertiefen, neue Ideen aufnehmen und Kinderrechte noch sichtbarer und lebendiger machen.“ Da sei eine solch großzügige Spende enorm hilfreich. Denn Kinder, so sagte sie abschließend, bräuchten nicht nur gute Worte, sondern auch konkrete Unterstützung, verlässliche Struk-turen und Erwachsene, die sich für sie einsetzen.                        André Sicks