Und diese Aussage
traf nun auch auf die Frauengruppe vom VdK Gevelsberg zu. 24
Damen starteten kürzlich bei strömendem Regen zu einem Tagesausflug
nach Köln und kamen dort bei strahlendem Sonnen-schein an. „Auf
unserem Programm stand eine Besichtigung mit fachkundiger Führung
durch das im Jahre 1952 fertig gestellten Funkhaus vom Westdeutschen
Rundfunk“, erzählte Elke Brüninghaus. Gemeinsam mit ihrer
Stellvertreterin Susanne Steinat hatte die Frauenbeauftragte des
Gevelsberger Sozialverbands im Vorfeld alles organisiert, so dass die
Teilnehmerinnen einen spannenden Blick hinter die Kulissen der größte
Sendeanstalt innerhalb der ARD erhaschen konnten.
Ein
Tagesausflug führte die Frauengruppe vom VdK Gevelsberg an den Rhein
nach Köln, wo die Teilnehmerinnen eine informative und spannende
Führung durch das Funkhaus vom WDR erlebten.
Im
Hörspielstudio kam die Gruppe wenig später dann mit einem seltenen,
aber immer noch beliebten Genre in Berührung. Verschiedene
Bodenuntergründe erzeugen unterschiedliche Schrittgeräusche, ein
Holz-tisch hatte viele kleine Löcher, damit der Schall beim Sprechen
nicht reflektiert. Interessant zu hören war auch, dass die Akteure
eines Hörspiel-Tatorts über verschiedene Treppen rennen und so den
Schein prägen, es würde sich um Außenaufnahmen handeln. Geräusche
werden vor Ort mit verschiedenen Hilfsmitteln gemacht oder kommen aus
einem riesigen Geräuschearchiv.
Zwei
weitere Highlights die das durch den Architekten Peter Friedrich
Schneider errichtete Funkhaus so einzigartig machen, so Elke
Brüninghaus, seien zum einen die unterschiedlich gestalteten
Glasfenster des Künstlers Georg Meistermann und ein seltener
Paternoster, dessen 16 Fahrkörbe im Schneckentempo laufen, der aber
„ausschließlich nur von Mitarbeitern genutzt werden darf“.
Georg
Meistermann realisierte 1952 ein spektakuläres, über vier Geschosse
sich erstreckendes Glasfenster für das Haupttreppenhauses im WDR
Funkhaus; dem Paternoster in dem Gebäude am Wallrafplatz widmete
Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll sogar ein eigenes Hörspiel.
Nach
der informativen Führung versammelte sich die Gevelsberger
Reisegruppe in der Pizzeria „mama trattoria“ um gestärkt die
Rückfahrt antreten zu können. Bei dieser Gelegenheit sprachen Elke
Brüninghaus und Susanne
Steinat noch ein großes Dankeschön in Richtung Wilfried
Ortmann
aus. Es sei ihm gelungen, so berichtete das VdK-Duo abschließend,
die vielen Baustellen mit denen Köln gespickt sei, versiert zu
umfahren, so dass man „pünktlich am Funkhaus“ eintraf. André Sicks






