brachte Christina Bohn-Queren
einen
Brustkrebslauf an den Start, bei dem 150 Läuferinnen und Läufer
eine Strecke von 5 oder 11 km durch die typografisch anspruchsvolle
Flora und Fauna des Gevelsberger Stadt-waldes absolvieren konnten. „Im
Vordergrund stand dabei das gemeinsame Erlebnis und der gute Zweck“,
sagt die Inhaberin
der „Lingotage Bohn“
und lässt nicht unerwähnt, dass am Ende ganze 3.109,18 Euro
zusammen-gekommen waren, die dem gemeinnütziger Verein „Brustkrebs
Deutschland e.V.“ in München zugute kamen. Aufgrund
der Tatsa-che, dass das ihr ent-gegengebrachte Feed-back durchweg
positiv ausfiel, wird es in diesem Jahr am 26. September „natürlich
eine Fortsetzung“ ge-ben. Und die Botschaft hinter der
Veranstal-tung, so sagt sie, die bliebe natürlich gleich: Es
geht nicht um Bestzeiten oder sportliche Höchstleistungen. Es geht
um gemeinsames Bewegen, um Unterstützung für betroffene Frauen und
Familien und um ein starkes Zeichen der Gesellschaft für ein oftmals
immer noch sensibles Thema.
Christina
Bohn-Queren (2.vl) freute sich, dass neben Bürgermeister Claus
Jacobi auch die Bundestagsabgeordnete
Tijen Ataoğlu
aktiv am Brustkrebslauf 2025 teilnahmen, dessen Startschuss durch
Imke Heymann, Bürgermeisterin der Stadt Ennepetal – rechts, am 27.
September erfolgte.
Erhält
man die Diagnose Brustkrebs, so ist dies zunächst einmal ein Schock.
Es verändert sowohl die eigentlich erkrankte Person, als auch deren
soziales Umfeld. Eine Krankheit, die mit zunehmendem Alter steigt und
die wohl häufigste Krebserkrankung bei Frauen im Alter von 35 – 55
Jahren ist. „Viele Betroffene fühlen sich unsicher, überfordert
oder verängstigt“, beschreibt es Christina Bohn-Queren. Sie
erzählt, dass sie fast täglich in ihrem Geschäft mit dem Thema
konfrontiert würde Als
zertifizierte Partnerin der Krankenkassen gelingt es ihr jedoch, „den
betroffenen Frauen ein gutes und für sie sicheres Gefühl für
Dessous, Strumpf- und Wäschemoden“ zu geben. Worte, die
verständlich machen, warum ihr dieses Thema so sehr am Herzen liegt
und warum sie sich in ihrer Freizeit stark dafür engagiert.
Mit
der Ankündigung von Christina
Bohn-Queren, dass es eine neue Auflage vom „Lingotage
Brustkrebslauf“ geben wird, konnten im Vorfeld bereits zahlreiche
Unterstützer und Unterstützerinnen mobilisiert werden, die
das läuferische Event mit Sachleistungen, finanziellen Mitteln und
tatkräftiger Hilfe erneut zu einem rundum tollen Erlebnis machen
werden. „Mehr
als ein Dutzend Firmen und Institutionen bringen sich ein, die
Hilfsbereitschaft ist einfach großartig“, sagt sie und zählt auf,
dass mit Blick auf Verpflegung, Medaillen, Ausstattung, Absperrungen
für alles gesorgt sei. Es ist markiert, an welcher Stelle die Läufer
umkehren müssen und entlang der Strecke befinden sich städtische
Rettungspunkte, sodass auch eine Notfallver-sorgung in regelmäßigen
Abständen geregelt ist. „Versorgungspunkte mit Getränken befinden
sich bei 5,5 km und im Ziel. Sowohl ausgebildete Ersthelfer, als auch
ein Fahrradfahrer oder Schlussläufer, der die Strecke kontrolliert,
werden vor Ort sein“, lässt die Organisatorin wissen. „Jetzt
müssen sich nur noch viele Menschen anmelden, damit am Ende wieder
eine große Spende zusammenkommt.“ Genau genommen 250 Läuferinnen
und Läufer, da das Teilnehmerfeld auf diese Zahl begrenzt ist.
Die
Strecke durch den Gevelsberger Stadtwald ist recht anspruchsvoll –
daher können die Teilnehmenden für sich selbst entscheiden, ob sie
die 5 oder 11 km läuferisch absolvieren oder lieber walkend.
2025
im Ziel angekommen, gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
nicht nur eine Medaille, alle konnten sich gewiss sein: „We are the
Champions!“
In
dieser Hinsicht zeigt sich Bürgermeister Claus Jacobi recht
optimistisch. „Wir freuen uns, dass sich die Stadt wieder mit
einbringen und helfen kann, da Brustkrebs ein gesellschaftlich
wichtiges Thema ist“, sagt er. Auch wenn er der Meinung ist, dass
es im Laufe der Jahre enttabuisiert wurde, nichtsdestotrotz seien
Aufklärung, Prävention und Sensibilisierung nach wie vor von großer
Bedeutung. „Daher ist solch ein Lauf immens wichtig, weil man
dadurch das Bewusstsein für die Krankheit und ihre damit verbun-denen
Herausforderungen schärft.“ Das Stadtoberhaupt trägt sich den
Termin direkt schon einmal in seinen Kalender ein und sagt, dass der
Start-schuss am 26. September bereits um 8:30 Uhr am Kruiner Tunnel
falle. Dem fügt Christina Bohn-Queren noch hinzu, dass die
Startgebühr bei 20,- Euro liege und die Teilnehmenden die
entsprech-ende Bankverbindung dafür nach ihrer Anmeldung erhalten.
Diese erfolgt online unter www.lingotage-bohn.de. Die
Start-nummernausgabe,
so sagt sie ab-schließend,
findet vom
14. bis 25. September 2026 in der „Lingotage Bohn“ (Neustraße 1)
während den Öffnungszeiten statt. André Sicks




