110 Meter über der Wupper, thront die
mittelalterliche Festung Schloss Burg. Einst war sie Stammsitz der
Grafen von Berg, die dem Bergischen Land seinen Namen gaben. Ein
beliebteste Ausflugsziel, an dem man sich Geschichten erzählen und
verborgene Orte zeigen lassen kann. Und genau dorthin führt am
Donnerstag, den 03. September 2026, eine Fahrt vom Gevelsberger
Heimatverein. „Wir haben einfach mal das Engelbertjahr 2025
verlängert und bieten nun eine
Fahrt zu den Anfängen des ehemaligen Erzbischofs von Köln an“,
verkündet Andreas Belz. Ab 9:00 Uhr, so ergänzt der Vorsitzende vom
Gevelsberger Heimatverein, hätten
alle Interessierten die Gelegenheit, sich von der Bushaltestelle
Wasserstraße, gegenüber vom Gevelsberger Rathaus, auf eine
Zeitreise ins Mittelalter zu begeben. Auf
Schloss Burg residierte unter anderem der Kölner Erzbischof und
Reichsverweser Engelbert I., der am 7. November 1225 in einem Hohlweg
bei Gevelsberg heimtückisch überfallen und ermordet wurde. Bei
einer Führung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur
Wissens-wertes über die Höhenburg, die mit ihrem einmaligen
Panoramablick aufwartet, die Gruppe taucht auch ins mittelalterliche
Burgleben ein. Nicht unerwähnt möchte Andreas Belz lassen, dass der
Aufzug in der Burg zwar geöffnet ist, es bei der geschichtlichen
Besichtigung dennoch einige Stufen zu erklimmen gibt. Im Anschluss,
so sagt er abschließend, haben alle dann noch die Möglichkeit, bei
einer typischen „Bergischen Kaffeetafel“ die zuvor erfahrenen
Informationen zu verarbeiten und sich für die Rückfahrt (Ankunft in
Gevelsberg gegen ca. 17:00 Uhr) zu stärken.
Der
Kostenbeitrag (Eintritt & Führung Schloss Burg, Große Bergische
Kaffeetafel sowie Busfahrt) für diese Tagesfahrt beträgt für
Mitglieder des Heimatvereins 48,- Euro; für Nicht-Mitglieder liegt
er bei 60,- Euro. Ist
der Kostenbeitrag am 28. August 2026 auf dem Konto des Heimatvereins
einge-gangen, gilt die Anmeldung als verbindlich gebucht und
gesichert. André Sicks