waren von Donnerstagabend
bis Freitagvormittag bei einem großflächigen Wald- und
Vegetationsbrand im Raum Marsberg-Helminghausen im Hoch-sauerlandkreis
im Einsatz. Inzwischen ist ihr Einsatz beendet, die Kräfte befinden
sich auf dem Rückweg in den Ennepe-Ruhr-Kreis.
Alarmiert
worden waren sie am Donnerstag um 18:45 Uhr. 39 Einsatzkräfte
unterstützten die Arbeiten direkt vor Ort, vier weitere die örtliche
Einsatz-leitung. Beteiligt waren die Feuerwehren Ennepetal, Hattingen,
Schwelm und Witten sowie Beschäftigte der Abteilung
Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung. Auch Mitglieder der
Krad-Staffel des Ennepe-Ruhr-Kreises gehörten zum Kontingent. Gemeinsam
mit Einheiten der Feuerwehr Dortmund bildeten sie die 3.
Bezirksbereitschaft des Regierungsbezirks Arnsberg. Der Einsatz
erfolgte im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe des Landes
Nordrhein-Westfalen. Die Führung der Kräfte aus dem
Ennepe-Ruhr-Kreis hatte Dominic Trocka von der Kreisverwaltung
übernommen.
Der
Waldbrand zwischen Marsberg und Messinghausen beschäftigt die
Einsatzkräfte seit dem Nachmittag des 13. August. Nach derzeitigem
Stand sind rund 100 Hektar betroffen. Wann der Einsatz insgesamt
beendet werden kann, ist derzeit ebenso offen wie die Ursache des
Brandes. Die Lage bleibt dynamisch, die weiteren Entscheidungen
richten sich nach den Erkenntnissen der Einsatzleitung vor Ort. Erschwert
wird die Brandbe-kämpfung durch die Wetterlage. Nach Temperaturen um
14 Grad am frühen Morgen werden für Freitag im Raum Marsberg bis zu
35 oder 36 Grad erwartet. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Zeit
von 11:00 bis 19:00 Uhr eine amtliche Hitzewarnung ausgesprochen.
Auch die prognostizierte Ausbreitungsrichtung des Feuers fließt
fortlaufend in die Bewertung der Lage ein.
Aufgrund
der anhaltenden Trockenheit hatte sich das Feuer innerhalb kurzer
Zeit von Wiesen auf ein angrenzendes Waldgebiet ausgebreitet – vor
Ort halfen die Einsatzkräfte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis intensiv an
der Bekämpfung des Feuers und der zahlreichen Glutnester.
Zwei
Einsatzkräfte wurden im Verlauf der Löscharbeiten leicht verletzt
und zur weiteren medizinischen Abklärung und Versorgung in ein
Krankenhaus gebracht. Ennepe-Ruhr-Kreis


