„Gesundheit ist nicht
geschlechtsneutral" am Mittwoch, 15. Juli, sind noch Restplätze
frei. Von 18:00 bis 19:00 Uhr geht es darum, warum Frauen und Männer
bei Krankheiten, Symptomen und medizinischen Behandlungen nicht immer
gleich betrachtet werden können. Den fachlichen Impuls liefert
Pflegewissenschaftlerin Dr. Nino Chikhradze vom Institut für
Diversitäts-medizin an der Ruhr-Universität Bochum. Die Teilnahme am
Angebot ist kostenlos, kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich.
Frauen
und Männer sind unterschiedlich – auch wenn es um Gesundheit,
Krankheiten und medizinische Versorgung geht. Dennoch galt in
Forschung und Medizin lange Zeit der Mann als Maßstab. Folge:
Medikamente wurden über Jahrzehnte vor allem an Männern getestet,
Symptome von Frauen häufig falsch eingeordnet und
geschlechtsspezifische Unterschiede in Forschung und Versorgung zu
wenig beachtet. Der
Ansatz „Gesund-heit ist nicht ge-schlechtsneutral – über Frauen,
Gesund-heit und die blinden Flecken der Medizin" richtet den
Blick auf eine Medizin, die un-terschiedliche körper-liche
Voraussetzungen und Lebensrealitäten stärker berücksichtigt.
Gesundheitliche Ungleichheiten entstehen dabei nicht nur im Labor
oder in der Arztpraxis. Auch gesellschaftliche Erwartungen, ungleich
verteilte Sorgearbeit, wirtschaftliche Abhängigkeiten und
Geschlechterstereotype können sich auf die Gesundheit und die
Chancen auf eine angemessene Versorgung auswirken.
Kurzfristig
Interessierte mailen ihre Anmeldung per E-mail an
gleichstellungsstelle@hattingen.de. Von dort erhalten sie dann den
notwendigen Zugangslink.
Stichwort
„sperrangelweit”
„sperrangelweit"
ist die digitale Veranstaltungsreihe für Gleichstellung und
Feminismus im Ennepe-Ruhr-Kreis. Gastgeberinnen sind die kommunalen
Gleichstellungsbeauftragten und die Demografiebeauftragte des
Ennepe-Ruhr-Kreises gemeinsam mit dem Netzwerk W(iedereinstieg). Ennepe-Ruhr-Kreis

