zwei Mitarbeiter während der
Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn-Linie S9 beim Halt am Gevelsberger
Hauptbahnhof. Gegen
15:00 Uhr überprüften die Zugbegleiter (30 und 34) die Fahrscheine
in der S9 (Zuglauf: Bottrop Hbf. - Hagen Hbf.).
Beim
Halt am Haupt-bahnhof Gevelsberg kontrollierten sie einen Mann. Im
Verlauf der Kontrolle entwickelte sich eine Diskussion, bei welcher
der unbe-kannte Mann zuneh-mend aggressiver wur-de. Er bedrohte beide
Bahnmitarbeiter mehr-fach mit dem Tod. Anschließend stieg er am
Gevelsberger Hauptbahnhof aus. Die Personalien konnten vor Ort nicht
mehr aufgenommen werden.
Einige
Tage später erstatteten der 30-Jährige und der 34-Jährige eine
Anzeige bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hagen. Aufgrund des
verstrichenen Zeitverzugs war eine Videoauswertung des Zuges nicht
mehr möglich. Eine genaue Beschreibung des unbekannten
Tatverdächtigen liegt ebenfalls nicht vor. Die beiden Männer gaben
jedoch an, gesehen zu haben, wie ein unbeteiligter Dritter die
Situation womöglich mit dem Smartphone gefilmt hat. Diesen konnten
sie an diesem Tag jedoch nicht mehr antreffen.
Die
Bundespolizei ermittelt nun wegen Bedrohung und bittet die
Bevöl-kerung um Mithilfe: Wer hat zum genannten Zeitpunkt
Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zum Tathergang oder zum
Tatverdächtigen geben? Hat jemand die Situation gefilmt oder
fotografiert? Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei unter
der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder unter der
Rufnummer +49 (0) 2 31 / 56 22 47-0 entgegen.
Wichtiger Hinweis der Bundespolizei
Die
Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nachdrücklich darauf hin,
dass Geschädigte oder Zeugen einer Straftat Vorfälle
schnellstmöglich bei einer Polizeidienststelle zur Anzeige bringen
sollten. Durch zeitliche Verzögerungen gehen oft wertvolle
Beweismittel, wie in diesem Fall die automatischen
Videoaufzeichnungen aus den Zügen, dauerhaft verloren, was eine
erfolgreiche Strafverfolgung der Täter erheblich erschwert. Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

