Donnerstag, 9. Juli 2026

Unbekannter bedroht Zugbegleiter in Gevelsberg – Bundespolizei ermittelt und sucht Zeugen

Am 5. Juni bedrohte ein unbekannter Mann
zwei Mitarbeiter während der Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn-Linie S9 beim Halt am Gevelsberger Hauptbahnhof. Gegen 15:00 Uhr überprüften die Zugbegleiter (30 und 34) die Fahrscheine in der S9 (Zuglauf: Bottrop Hbf. - Hagen Hbf.).
 
Beim Halt am Haupt-bahnhof Gevelsberg kontrollierten sie einen Mann. Im Verlauf der Kontrolle entwickelte sich eine Diskussion, bei welcher der unbe-kannte Mann zuneh-mend aggressiver wur-de. Er bedrohte beide Bahnmitarbeiter mehr-fach mit dem Tod. Anschließend stieg er am Gevelsberger Hauptbahnhof aus. Die Personalien konnten vor Ort nicht mehr aufgenommen werden. 
Einige Tage später erstatteten der 30-Jährige und der 34-Jährige eine Anzeige bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hagen. Aufgrund des verstrichenen Zeitverzugs war eine Videoauswertung des Zuges nicht mehr möglich. Eine genaue Beschreibung des unbekannten Tatverdächtigen liegt ebenfalls nicht vor. Die beiden Männer gaben jedoch an, gesehen zu haben, wie ein unbeteiligter Dritter die Situation womöglich mit dem Smartphone gefilmt hat. Diesen konnten sie an diesem Tag jedoch nicht mehr antreffen. 

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Bedrohung und bittet die Bevöl-kerung um Mithilfe: Wer hat zum genannten Zeitpunkt Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise zum Tathergang oder zum Tatverdächtigen geben? Hat jemand die Situation gefilmt oder fotografiert? Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder unter der Rufnummer +49 (0) 2 31 / 56 22 47-0 entgegen. 

Wichtiger Hinweis der Bundespolizei 
Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang nachdrücklich darauf hin, dass Geschädigte oder Zeugen einer Straftat Vorfälle schnellstmöglich bei einer Polizeidienststelle zur Anzeige bringen sollten. Durch zeitliche Verzögerungen gehen oft wertvolle Beweismittel, wie in diesem Fall die automatischen Videoaufzeichnungen aus den Zügen, dauerhaft verloren, was eine erfolgreiche Strafverfolgung der Täter erheblich erschwert.                                                                          Bundespolizeidirektion Sankt Augustin