Smartphones, Werkzeugen,
E-Bikes und Einweg-E- Zigaretten. Batterien und Akkus gehören
längst zum Alltag. Wie sie umweltgerecht zu entsorgen sind, das
regelt das Batteriengesetz. Auf einige Neuerungen weisen jetzt die
AHE und der Ennepe-Ruhr-Kreis hin.
Eine
der wichtigsten: Batterien und Akkus dürfen bei mobilen
Schadstoff-sammlungen nicht mehr angenommen werden. Grund hierfür ist
vor allem das Brandrisiko durch Lithium-Batterien und Lithium-Akkus.
Werden sie beschädigt, falsch gelagert oder unsachgemäß entsorgt,
können Kurz-schlüsse entstehen. In Sammelfahrzeugen,
Entsorgungsanlagen und Wertstofflagern haben diese Risiken in den
vergangenen Jahren immer wieder zu Bränden geführt.
„Das
getrennte und sichere Erfassen sowie Lagern ist deshalb nicht nur
eine Frage des Umweltschutzes. Sie schützt auch die Menschen, die
täglich in der Entsorgung arbeiten", macht der
Ennepe-Ruhr-Kreis deutlich und verweist auf seine stationären
Wertstoffzentren in Gevelsberg (Hundeicker Straße 24 bis 26) und
Witten (Bebbelsdorf 73) als Anlaufstellen für die kostenlose Abgabe.
Kooperationspartner hierfür ist das Rücknahmesystem der Stiftung
GRS Batterien.
Da
all die, die Batterien oder Produkte mit eingebauten Batterien
verkaufen, auch verpflichtet sind, diese wiederkostenfrei
zurückzunehmen, können Bürgerinnen und Bürger ihre Batterien und
Akkus auch auf diesem Weg kostenfrei entsorgen. Das Recht auf
Rückgabe besteht dabei übrigens unabhängig davon, wo ursprünglich
gekauft wurde. „Besonders
sensibel", so ein weiterer Hinweis der Kreisverwaltung, „sind
defekte, aufgeblähte oder beschädigte Lithium-Akkus." Von
ihnen gehe eine erhöhte Gefahr der Selbstentzündung aus. Die
Annahme erfolge daher ausschließlich an den Wertstoffzentren in
Gevelsberg und Witten. Damit die sichere Annahme vorbereitet werden
kann, ist eine Anmeldung erforderlich.
Bis
zur Abgabe sollten defekte Akkus kühl und trocken gelagert werden.
Um Kurzschlüsse zu verhindern, sollten die Pole mit Klebeband
abgeklebt werden. Sinnvoll ist eine einzelne Aufbewahrung in einem
nicht brennbaren Behälter, beispielsweise in einem Metalleimer oder
in einer Kiste mit Sand. Wer unsicher ist, sollte vorsichtshalber von
einem defekten Akku ausgehen und sich vor der Abgabe mit dem
Wertstoffzentrum in Verbindung setzen.
Um
die Ziele, Schadstoffe aus dem Restmüll herauszuhalten, Brände zu
vermeiden und wertvolle Rohstoffe wiederzugewinnen zu erreichen,
appellieren der Ennepe-Ruhr-Kreis und die AHE GmbH an alle
Bürgerinnen und Bürger, Batterien, Akkus und E-Zigaretten niemals
in den Restmüll zu werfen und sie ausschließlich über die
vorgesehenen Sammelwege zu entsorgen.
Weitere
Informationen gibt es bei der Abfallberatung des Ennepe-Ruhr-Kreises,
bei den Städten sowie unter www.ahe.de und in der AHE-App.
Stichwort
Vapes sind Elektrogeräte
Auch
E-Zigaretten, so genannte Vapes, gehören nicht in den Hausmüll. Sie
sind Elektrogeräte, die fest eingebaute Batterien enthalten. Alte
Vapes können kostenfrei im Handel zurückgegeben werden.
Verkaufsstellen wie Kioske, Tankstellen, Supermärkte und
Online-Shops sind zur Rücknahme verpflichtet. Eine neue Vape muss
dafür nicht gekauft werden. Ennepe-Ruhr-Kreis

