Mittwoch, 2. August 2017

Frauenunion informierte sich über Müllentsorgung

Ist man einmal ganz ehrlich, so lässt sich schnell feststellen, dass ohne Frauen in der heutigen Zeit gar nichts laufen würde – weder im Staat, noch in der Gesellschaft. Doch nach wie vor macht die holde Weiblichkeit immer noch andere Erfahrungen als Männer.
Um so wichtiger ist es, dass sich die Frauen mit einbringen - auch innerhalb der Politik. Bestes Beispiel hierfür: Dr. Babett Bolle. Sie ist zum Beispiel nicht nur die amtierende Vorsitzende der Christdemokraten in Gevelsberg, sie ist auch eine von insgesamt drei Bürgermeister-Stellvertreter der Stadt und zudem die Vorsitzende der Frauenunion des Ennepe-Ruhr-Kreises.

AWG verfügt über breitgefächertes Aufgabengebiet
Gemeinsam mit einigen Mitgliederinnen (Christiane Müller, Petra Heitmann, Beate Thomashof, Heike Backhaus, Sabine Mayweg, Julia Mayweg und Melanie Purps) der Frauenunion Kreisverbände aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen besuchte die Politikerin am 18. Juli das Müllheizkraftwerk der AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH, um sich direkt vor Ort einmal ein Bild zum Thema Müllwirtschaft zu verschaffen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Damen auf dem Gelände der AWG zunächst einmal vom technischen Betriebsleiter Conrad Tschersich freundlich in Empfang genommen, bevor dieser dann zur Einstimmung auf die bevorstehende Exkursion, einen unterhaltsamen und informativen Vortrag über das Thema Müll-Recycling, die unterschiedlichen Aufgaben der AWG sowie die technischen Eckdaten der Anlage in Wuppertal hielt. 

Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal mbH ist ein kommunales Unternehmen der Stadt Wuppertal und durch die Mitgliedschaft im ECO-City Zweckverband auch für den Müll aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis zuständig. Neben dem Betrieb des Müllheizkraftwerks übernimmt die Gesellschaft die städtische Müllabfuhr in Wuppertal, betreibt Recyclinghöfe, führt Wertstoffsammlungen und Sperrmüllsammlungen durch und hat sogar einen eigenen Autorecycling-Hof.

Eindrucksvoller Einblick  im Bereich Müllentsorgung
Ausgerüstet mit den nötigen Schutzhelmen konnte die eigentliche Besichtigung dann beginnen. Bei diesem Rundgang schwankten die Temperaturen enorm, neben den Verbrennungsöfen war es sehr warm, im Kontrollraum der Anlage indes klimatisiert und angenehm kühl.
Eine Herausforderung war allerdings auch das „Höhendiplom“ auf einer Gitterrostbrücke in 50 Meter Höhe. Von dort konnte man nicht nur mit bloßem Auge den Kölner Dom erspähen, hier musste Frau wahrlich schwindelfrei sein.
Der Besuch der Krananlage im Inneren der Anlage war ebenfalls ein Highlight. Dort wird nämlich der angelieferte Müll mit riesigen Greifkrallen aufgenommen und in die Öfen gegeben. Der jüngste und einzige männliche Teilnehmer der Besichtigung, Tim Groves, durfte hier sogar selbst tätig werden und den ferngesteuerten Müllgreifer bedienen.
Unter Anleitung des Kranfahrers und voller Begeisterung durfte der jüngste und einzige männliche Teilnehmer der Besichtigung, Tim Growes, den ferngesteuerten Greifer selbst einmal bedienen und zusehen, wie dieser dann den Müll greift, mischt und letztlich in den Ofen befördert. 

Am Ende der Führung waren sich alle Teilnehmerinnen einig, dass die Besichtigung sehr informativ und interessant war und zudem auch zahlreiche neue Erkenntnisse in puncto Müllwirtschaft lieferte. Dr. Babett Bolle sagte abschließend: „Viele von uns sitzen im Stadtrat oder Kreistag. Müll und besonders die Müllgebühren stehen immer wieder auf der politischen Tagesordnung und da ist es nur gut, wenn wir die Hintergrundinformationen dazu haben und kompetent in die Diskussionen einsteigen können.“  André Sicks

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