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unter
diesem Titel bietet die vhs Ennepe-Ruhr-Süd am 14. Oktober 2026, von
19:30 bis 20:30 Uhr, unter der Leitung von Detlef Lichtrauter einen
Online-Vortrag an.
Zwischen
1950 und 1990 wurden mehr als zehn Millionen Kinder in der
Bundesrepublik Deutschland auf sogenannte Erholungskuren verschickt.
Statt gesund, kehrten viele traumatisiert zurück. Esszwang und
Toiletten-verbot gehörten zum Alltag vieler Kinder, aber auch
körperliche Strafen, Demütigungen, Erniedrigungen,
Medikamentenmissbrauch und sexuali-sierte Gewalt – sogar Todesfälle
sind dokumentiert. Viele leiden noch heute unter den Folgen der
erlittenen Traumata.
Detlef
Lichtrauter, 1. Vorsitzender des Vereins „Aufarbeitung
Kinderverschi-ckungen NRW e.V.“, wurde 1973 in das „Haus Bernward“
nach Bonn-Oberkassel verschickt. Er referiert über die Ge-schichte
der Kinderverschickungen, den aktuellen Stand der Aufarbeitung und
Möglichkeiten zur Stärkung der Resilienz für Betroffene.
Allgemeine
Informationen
Gebühren:
13,00 Euro
Anmeldungen
sind unter Angabe der Kurs-Nr. 4033J per
Post, per Fax +49 (0) 23 32 / 91 86-30, per E-Mail
an dienstbier@vhs-en-sued.de
oder
über die Homepage www.vhs-ennepe-ruhr-sued.de
möglich.
Anmeldekarten
gibt es bei allen Geldinstituten im Verbandsgebiet oder auf der
Homepage der vhs.
Detaillierte
Auskünfte zu diesem Online-Vortrag erteilt die vhs unter der
Rufnummer +49 (0) 23 32 / 91 86-175. vhs Ennepe-Ruhr-Süd

