Donnerstag, 8. Januar 2026

Allianzgebetswoche beschäftigt sich mit der Treue Gottes

Traditionell stehen die ersten Wochen des Kalenderjahres
konfessions- und frömmigkeitsübergreifend ganz im Zeichen des Gebetes. Zu diesem Anlass ruft die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) auch in diesem Jahr wieder ihr Netzwerk von über 900 lokalen Kreisen zu einer besonderen Gebetswoche auf. Auch in Gevelsberg ist die sogenannte Allianzgebetswoche ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender. Ausrichter sind die Evangelische Kirchengemeinde und die Freie evangelische Gemeinde Gevelsberg (FeG). „Das Motto in 2026 lautet ´Gott ist treu´ und möchte die Menschen vom 11. bis 18. Januar 2026 in drei prägende Aspekte bezüglich der Treue Gottes mit hineinnehmen“, berichten Pastor Adrian Wild von der FeG und Pfarrer Michael Klaus von der Evangelischen Kirchengemeinde.
 
Pastor Adrian Wild und Pfarrer Michael Klaus laden alle Christinnen und Christen zum gemeinsamen Gebet ein. 

Eröffnet wird Allianzgebetswoche am 11. Januar mit einem Predigertausch zwischen den Gottesdienststätten. So wird Pastor Adrian Wild um 9:30 Uhr in der Erlöserkirche predigen, sein Kollege Pfarrer Michael Klaus tut es ihm um 10:00 Uhr im Gottesdienstraum der FeG in der Weststraße 14b gleich. 
Während der Woche gibt es zudem drei etwa 45-minütigen Abend-veranstaltungen, die ihren Teilnehmenden jeweils einen kurzen biblischen Impuls geben sollen. Außerdem, so sagen die Veranstalter, wolle man miteinander singen und beten. Die Treffen unter der Woche finden wie folgt statt: 
Dienstag, 13. Januar 2026 
18:00 Uhr im im Ratssaal der Stadt Gevelsberg 

Mittwoch, 14. Januar 2026 
18:00 Uhr in der FeG, Weststraße 14b 

Donnerstag, 15. Januar 2026 
18:00 Uhr im Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde, Sudfeldstraße 14 

Abgeschlossen wird die Veranstaltungsreihe am 18. Januar um 11:00 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst der beiden Gevelsberger Gemeinden in der Erlöserkirche. Musikalisch gestaltet wird dieser von der Hoffnungsland-unplugged-Band; die Festpredigt hält Pfarrer Reinhard Holmer aus Serrahn, Mecklenburg-Vorpommern. Der ehemalige Gemeinde-pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs leitete unter anderem als Direktor das Evangelische Allianzhaus im thüringischen Bad Blankenburg und war Mitglied des Hauptvorstandes der Deutschen Evangelischen Allianz. Bis zu seinem (Un-)Ruhestand im Jahr 2022 fungierte Holmer als Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode (Ostharz). 
Reinhard Holmer ist im übrigen der Sohn von Uwe Holmer. Jenem Pfarrer, der vom 30. Januar bis zum 3. April 1990 in seinem Pfarr-haus in Lobetal bei Berlin das Ehepaar Erich und Margot Honecker bei sich auf-genommen hatte. Die damalige DDR-Regierung hatte keine andere Möglichkeit zum Schutz des gestürzten Staats- und Parteichefs vor Gewalt gesehen. 2022 wurde die Zeit der Honeckers im Kirchenasyl sogar fürs Fernsehen verfilmt. Unter der Regie von Jan Josef Liefers entstand der Streifen „Honecker und der Pastor", der anlässlich der Allianzgebetswoche am Abend vor dem Abschlussgottesdienst, 17. Januar um 18:00 Uhr, bei der FeG gezeigt wird und an dessen Anschluss Uwe Holmer aus erster Hand von den damaligen Ereignissen berichten wird.                           André Sicks