wechseln sich Einsatz und Übung für die Kräfte
der Feuerwehr Gevelsberg ab. Gleich zu Dienstbeginn der heutigen
Wachabteilung wurden die hauptamtlichen Kräfte gemeinsam mit den
Löschzügen 1 und 2 aufgrund von Brandgeruch zu einem
gastronomischen Betrieb in der Mittelstraße alarmiert. Vor Ort
stellte sich schnell heraus, dass es zu einem Kabelbrand einer
Kühlanlage gekommen war. Brand-rauch war nicht feststellbar und auch
das Feuer war bereits erloschen, sodass die Kameraden der Lösch-züge
an den Gerätehäusern ver-bleiben und den Grundschutz sicherstellen
konnten. Die Gastro-nomie wurde durch die Feuerwehr belüftet.
Noch
während der Lüftungsmaß-nahmen wurde der Löschzug 1 zu einer
Kindertagesstätte alarmiert, in der Mitarbeiter einen beißenden
Geruch wahrgenommen hatten. Bei Eintreffen der Feuerwehr war der
Geruch nicht mehr feststellbar und auch Messungen durch Feuerwehr und
die ebenfalls hinzugerufene AVU blieben ohne Ergebnis, sodass die 12
Kräfte des Löschzuges den Einsatz nach knapp einer Stunde beenden
konnten.
Gegen
10:00 Uhr startete in der Ennepe auf Höhe der Jahnstraße eine
gemeinsame Übung der diensthabenden Wachabteilung und den speziell
ausgebildeten Strömungsrettern der Feuerwehr Gevelsberg. Im
Übungsszenario sind Mutter und Kind, dargestellt durch Übungspuppen,
ins Gewässer ge-raten und durch die Strömung mitgerissen worden. Sie
konnten sich am Rand der Ennepe an Ästen festhalten. Unter Anleitung
der Strömungsretter wurden ver-schiedene Möglichkeiten beübt, um
die Personen schnellstmöglich zu sichern und an Land zu bringen.
Während
der Übung wurden zwei Kollegen zu einer Ölspur in Silschede
gerufen. Sie konnten den Einsatz nach einer guten halben Stunde
beenden und weiter an der Übung teilnehmen. Samt Vor- und
Nachbereitung dauerte Übung für die 13 Kollegen insgesamt ca. 4
Stunden. Feuerwehr Gevelsberg


