konfessions-
und frömmigkeitsübergreifend ganz im Zeichen des Gebetes. Zu diesem
Anlass ruft die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) auch in
diesem Jahr wieder ihr Netzwerk von über 900 lokalen Kreisen zu
einer besonderen Gebetswoche auf. Auch in Gevelsberg ist die
sogenannte Allianzgebetswoche ein fester Bestandteil im
Veranstaltungskalender. Ausrichter sind die Evangelische
Kirchengemeinde und die Freie evangelische Gemeinde Gevelsberg (FeG).
„Das Motto in 2026 lautet ´Gott ist treu´ und möchte die
Menschen vom 11. bis 18. Januar 2026 in drei prägende Aspekte
bezüglich der Treue Gottes mit hineinnehmen“, berichten Pastor
Adrian Wild von der FeG und Pfarrer Michael Klaus von der
Evangelischen Kirchengemeinde.
Pastor
Adrian Wild und
Pfarrer Michael Klaus laden
alle Christinnen und Christen zum gemeinsamen Gebet ein.
Eröffnet
wird Allianzgebetswoche am 11. Januar mit einem Predigertausch
zwischen den Gottesdienststätten. So wird Pastor Adrian Wild um 9:30
Uhr in der Erlöserkirche predigen, sein Kollege Pfarrer Michael
Klaus tut es ihm um 10:00 Uhr im Gottesdienstraum der FeG in der
Weststraße 14b gleich.
Während
der Woche gibt es zudem drei etwa 45-minütigen Abend-veranstaltungen,
die ihren Teilnehmenden jeweils einen kurzen biblischen Impuls geben
sollen. Außerdem, so sagen die Veranstalter, wolle man miteinander
singen und beten. Die Treffen unter der Woche finden wie folgt statt:
Dienstag, 13. Januar 2026
18:00
Uhr im im Ratssaal der Stadt Gevelsberg
Mittwoch, 14. Januar 2026
18:00
Uhr in der FeG, Weststraße 14b
Donnerstag, 15. Januar 2026
18:00
Uhr im Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde, Sudfeldstraße 14
Abgeschlossen
wird die Veranstaltungsreihe am 18. Januar um 11:00 Uhr mit einem
gemeinsamen Gottesdienst der beiden Gevelsberger Gemeinden in der
Erlöserkirche. Musikalisch gestaltet wird dieser von der
Hoffnungsland-unplugged-Band; die Festpredigt hält Pfarrer Reinhard
Holmer aus Serrahn, Mecklenburg-Vorpommern. Der ehemalige
Gemeinde-pfarrer
der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs leitete unter
anderem als Direktor das Evangelische Allianzhaus im thüringischen
Bad Blankenburg und war Mitglied des Hauptvorstandes der Deutschen
Evangelischen Allianz. Bis zu seinem (Un-)Ruhestand im Jahr 2022
fungierte Holmer als Direktor des Diakonissen-Mutterhauses
Elbingerode (Ostharz). Reinhard
Holmer
ist im übrigen der Sohn von Uwe Holmer. Jenem Pfarrer, der vom 30.
Januar bis zum 3. April 1990 in seinem Pfarr-haus in Lobetal bei
Berlin das Ehepaar Erich und Margot Honecker bei sich auf-genommen
hatte. Die damalige DDR-Regierung hatte keine andere Möglichkeit zum
Schutz des gestürzten Staats- und Parteichefs vor Gewalt gesehen.
2022 wurde die Zeit der Honeckers im Kirchenasyl sogar fürs
Fernsehen verfilmt. Unter der Regie von Jan Josef Liefers entstand
der Streifen „Honecker und der Pastor", der
anlässlich der Allianzgebetswoche am
Abend vor dem Abschlussgottesdienst, 17. Januar um 18:00 Uhr, bei der
FeG
gezeigt wird und an dessen Anschluss Uwe Holmer
aus erster Hand von den damaligen Ereignissen berichten wird. André Sicks


