Donnerstag, 25. Juni 2026

Hohe Temperaturen: Kreisverwaltung wirbt Hitzeschutz

Die seit einigen Tagen anhaltende Sommerhitze
kann die Gesundheit erheblich belasten. Besonders Kinder, ältere Menschen, pflegebedürftige Personen sowie Menschen mit Vorerkrankun-gen reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Für den Ennepe-Ruhr-Kreis ist dies Anlass, Einrichtungen, in denen besonders gefährdete Menschen betreut werden, auf ein ebenso einfaches wie effektives Hilfsmittel, aufmerksam zu machen: Den Hitzewarner. 

Auf Initiative der Arbeitsgruppe Hitzeschutz verschickt die Kreisverwaltung den Aufkleber in diesen Tagen an rund 400 Einrichtungen. Dazu zählen Schulen, Kindertageseinrichtungen, Seniorenheime und Wohnheime der Eingliederungshilfe. Die Temperaturindikatoren sind selbstklebend und können absolut unproblematisch in Innenräumen angebracht werden. Sobald eine kritische Raumtemperatur von über 28 Grad Celsius erreicht wird, ändert der Warner seine Farbe von schwarz auf rot, zudem wird „Achtung Hitze" lesbar. 
Der Hitzewarner ist ein niedrigschwelliges, verständliches und di-rekt im Alltag nutzba-res Warnmittel. Er macht sichtbar, wann es Zeit ist, besonders auf sich zu achten, mehr zu trinken und andere Schutzmaß-nahmen zu ergreifen. Mit unserer Aktion wollen wir zum einen anregen, einfache Mittel wie diesen Aufkleber möglichst umfassend zu nutzen. Zum anderen möchten wir das Bewusstsein für notwendigen Hitzeschutz stärken", so Anja Nowak aus dem Sachgebiet Gesundheitsaufsicht und gesundheitlicher Umweltschutz der Kreisverwaltung. 

Ergänzend zum Hitzewarner erhalten die Einrichtungen ein Merkblatt mit Hinweisen zum Umgang mit hohen Temperaturen. Darin informiert der Ennepe-Ruhr-Kreis unter anderem über Warnzeichen des Körpers, besonders gefährdete Personengruppen und Möglichkeiten, sich vor Hitze zu schützen. Zu den Empfehlungen gehören: Ausreichend trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die Morgenstunden oder in den Schatten verlegen, Innenräume morgens und abends lüften, Räume tagsüber abdunkeln und auf Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes achten. 
Als mögliche Warnzeichen bei Hitze werden unter anderem Kreislauf-beschwerden, Muskelkrämpfe, Übelkeit, Schwindel, Erbrechen, Erschöpf-ung, Schwächegefühl, Verwirrtheit oder Fieber genannt. Bei schweren Symptomen, Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden. Bei anhaltenden Beschwerden kann außerdem ärztlicher Rat eingeholt werden; außerhalb der Praxiszeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 erreichbar. 

Weitere Informationen zum Thema Hitzeschutz finden sich auf der Internetseite des Ennepe-Ruhr-Kreises unter www.enkreis.de/gesundheit-soziales/gesundheit/hitze.                                                 Ennepe-Ruhr-Kreis