kann die Gesundheit
erheblich belasten. Besonders Kinder, ältere Menschen,
pflegebedürftige Personen sowie Menschen mit Vorerkrankun-gen
reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Für den
Ennepe-Ruhr-Kreis ist dies Anlass, Einrichtungen, in denen besonders
gefährdete Menschen betreut werden, auf ein ebenso einfaches wie
effektives Hilfsmittel, aufmerksam zu machen: Den Hitzewarner.
Auf
Initiative der Arbeitsgruppe Hitzeschutz verschickt die
Kreisverwaltung den Aufkleber in diesen Tagen an rund 400
Einrichtungen. Dazu zählen Schulen, Kindertageseinrichtungen,
Seniorenheime und Wohnheime der Eingliederungshilfe. Die
Temperaturindikatoren sind selbstklebend und können absolut
unproblematisch in Innenräumen angebracht werden. Sobald eine
kritische Raumtemperatur von über 28 Grad Celsius erreicht wird,
ändert der Warner seine Farbe von schwarz auf rot, zudem wird
„Achtung Hitze" lesbar. „Der
Hitzewarner ist ein niedrigschwelliges, verständliches und di-rekt im
Alltag nutzba-res Warnmittel. Er macht sichtbar, wann es Zeit ist,
besonders auf sich zu achten, mehr zu trinken und andere
Schutzmaß-nahmen zu ergreifen. Mit unserer Aktion wollen wir zum
einen anregen, einfache Mittel wie diesen Aufkleber möglichst
umfassend zu nutzen. Zum anderen möchten wir das Bewusstsein für
notwendigen Hitzeschutz stärken", so Anja Nowak aus dem
Sachgebiet Gesundheitsaufsicht und gesundheitlicher Umweltschutz der
Kreisverwaltung.
Ergänzend
zum Hitzewarner erhalten die Einrichtungen ein Merkblatt mit
Hinweisen zum Umgang mit hohen Temperaturen. Darin informiert der
Ennepe-Ruhr-Kreis unter anderem über Warnzeichen des Körpers,
besonders gefährdete Personengruppen und Möglichkeiten, sich vor
Hitze zu schützen. Zu den Empfehlungen gehören: Ausreichend
trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die Morgenstunden
oder in den Schatten verlegen, Innenräume morgens und abends lüften,
Räume tagsüber abdunkeln und auf Hitzewarnungen des Deutschen
Wetterdienstes achten.
Als
mögliche Warnzeichen bei Hitze werden unter anderem
Kreislauf-beschwerden, Muskelkrämpfe, Übelkeit, Schwindel,
Erbrechen, Erschöpf-ung, Schwächegefühl, Verwirrtheit oder Fieber
genannt. Bei schweren Symptomen, Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheit
sollte umgehend der Notruf 112 gewählt werden. Bei anhaltenden
Beschwerden kann außerdem ärztlicher Rat eingeholt werden;
außerhalb der Praxiszeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst
unter 116 117 erreichbar.
Weitere
Informationen zum Thema Hitzeschutz finden sich auf der Internetseite
des Ennepe-Ruhr-Kreises unter www.enkreis.de/gesundheit-soziales/gesundheit/hitze. Ennepe-Ruhr-Kreis

