wo bricht er ab, und
wo gibt es noch Lücken im Mobilfunknetz? Zum vierten Mal seit 2023
sollen diese Fragen mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger
beantwortet werden. Die Kreisverwaltung unterstützt daher die
diesjährige Mobilfunkmesswoche Nordrhein-Westfalen, sie läuft von
Mittwoch, 24. Juni, bis Mittwoch, 1. Juli.
Mitmachen
ist einfach: Interessierte installieren sich die kostenlose
Mobilfunk-Check-App der Bundesnetzagentur auf dem Smartphone und
starten sie, wenn sie unterwegs sind. Auf dem Weg zur Arbeit, beim
Spaziergang, auf dem Fahrrad oder im Auto misst die App dann im
Hintergrund, wie gut das Mobilfunknetz vor Ort funktioniert. Die
Ergebnisse werden anonym erfasst und fließen in die Funkloch-Karte
der Bundesnetzagentur ein. Klar ist: Je mehr Menschen im
Ennepe-Ruhr-Kreis mitmessen, desto besser werden Versorgungslücken
sichtbar. „Eine
gute Mobilfunk-versorgung ist heute genauso wichtig wie eine
verlässliche Ver-kehrsanbindung. Für viele Menschen ent-scheidet sie
mit da-rüber, ob Arbeiten, Lernen, Ehrenamt, Rettungswege oder
digitale Anwendungen im Alltag funktionieren. Deshalb ist es wichtig,
die tatsächliche Versorgung vor Ort möglichst genau zu kennen",
macht Ulrich Schilling, Mobilfunkkoordinator des Ennepe-Ruhr-Kreises
deutlich.
Für
den Ennepe-Ruhr-Kreis ist die Messwoche ein Baustein, um die
Mobilfunkversorgung möglichst genau im Blick zu behalten. Die
Kreisver-waltung begleitet das Thema Mobilfunk im Rahmen der digitalen
Infrastrukturkoordination und steht mit Kommunen, Land und
Netzbetreibern im Austausch.
Die
Messwoche NRW wurde von den Mobilfunkkoordinatoren in den Kreisen und
kreisfreien Städten initiiert, inzwischen findet sie zeitgleich in
allen Bundesländern statt. In den drei Durchläufen haben NRW-weit
mehr als 87.000 Menschen rund 53 Millionen Messpunkte geliefert.
Weitere Infor-mationen zur Mobilfunkmesswoche finden sich online unter
www.check-dein-netz.de.
Stichwort
Versorgungslage in Nordrhein-Westfalen und im Ennepe-Ruhr-Kreis
Nach
Angaben des Landes sind in Nordrhein-Westfalen 98,6 Prozent der
Fläche durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber mit 4G
versorgt. 5G ist bereits auf 96,8 Prozent der Landesfläche durch
mindestens einen Netzbetreiber verfügbar. Gleichzeitig gibt es
weiterhin so genannte graue und weiße Flecken. Graue Flecken sind
Bereiche, die nicht von allen Netzbetreibern versorgt werden. Weiße
Flecken sind Flächen, auf denen weder 4G noch 5G verfügbar ist.
Im
Ennepe-Ruhr-Kreis liegt die 4 G-Verfügbarkeit im Durchschnitt bei
99,51 Prozent, bei 5 G sind es 94,78 Prozent, graue Flecken 10,52
Prozent und weiße Flecken 0,39 Prozent. Ennepe-Ruhr-Kreis

