sind für die
Gevelsberger alljährlich die Highlights im städtischen
Veranstaltungskalender. „Und mit dem heutigen Aufsprühen der
Startnummern wird für alle nun auch sichtbar, dass die längste
Nacht des Jahres immer näher rückt“, sagte der
Sprecher der Zugleitung, Tobias De Heel alias Texel.
Gemeinsam mit seiner vierköpfigen Mannschaft ging er am
Dienstagabend die rund 780
Meter lange Ausstellungsfläche ab, um mit Messrad und Sprühdosen
die einzelnen Positionen für die Wagen und Gruppen einzuzeichnen.
„Ran
an die Dosen“, ermunterte Texel seine Mannschaft, die sich wie
gewohnt auf dem Parkplatz von Tedox getroffen hatte. Tradi-tionell
liegt dort der Startpunkt für den Kirmeszug, den der Hammerschmied –
in diesem Jahr mit Ge-selle Joel Timmerbeil – mit seinem Wagen
einläutet. Schlusslicht bilden die Treckerfreunde. „Sie werden
sich am Hundeicken versammeln“, erzählten Tobias De Heel, Björn
Schondlowski, Peter Ulrich und die beiden Neuzugänge Stefan Geppert
und Fabian Schäufele. Das bei ihrer Aktion gute Laune herrschte,
reichlich kühle Getränke mit „an Bord“ waren und jeder
zwischendrin immer mal wieder den einen oder andere lockerer Spruch
von sich gab, verstand sich von selbst. Kein Wunder, da innerhalb der
kleinen Gruppe stets ein gutes Miteinander herrscht, man sich abseits
des bunten Treibens auch zwischendurch einfach mal zum
Spießbratengrillen oder zu anderen geselligen Abenden trifft und
„wir den Kontakt in den Nachbarstädte pflegen“.
Gemeinsam
stieß die Zugleitung darauf an, dass auf der pulsierenden Bühne des
Kirmeszugs eine perfekte Show rollt, die immer im richtigen Rhythmus
bleibt.
Die
Zugleitung
des
Gevelsberger Kirmesvereins sorgt alljährlich dafür, dass es während
des Kirmeszuges nicht drunter und drüber geht. Ein reibungsloser
Ablauf und keine großen Lücken sind dabei das A und O, damit die
Zuschauer immer etwas zu gucken und zu jubeln haben, den Kirmes- und
Gästegruppen genügend Raum geboten wird, sich zu präsentieren.
„Wofür es im Vorfeld manch einer Absprache mit den einzelnen
Kirmesgruppen,
den Einsatzkräften und den Technischen Betrieben bedarf“,
berichtete Tobias De Heel.
Eine
große Verantwortung, denen sich auch die Newcomer Stefan Geppert und
Fabian Schäufele im Klaren sind. Sie wissen, so sagten sie, dass sie
am Kirmessonntag unter Strom stehen würden, damit die Zuschauer den
Zug genießen können. Nichtsdestotrotz mache es Spaß und die
Gevelsberger Kirmes sei, nach beider Aussagen, eh etwas
einzigartiges. Für
Stefan Geppert ist es das Wir-Gefühl, was dieses fünftägige Event
so besonders macht. „Hier trefft man alte Freunde und Bekannte
wieder und alle haben gemeinsam Spaß.“ Ein Satz dem Fabian
Schäufele nur zustimmen konnte. Er hob zudem auch noch einmal die
einzigartige Lage des Volksfestes hervor. „Gevelsberg ist und
bleibt die Heimat der schrägsten Kirmes in Europa.“
Stefan
Geppert (links) und Fabian Schäufele werden am Kirmessonntag bei
ihrer Zugleiter-Premiere mit Sicherheit ein wenig nervös sein, da
auch in
unerwarteten Situationen ein schnelles Handeln gefragt
ist.
Bevor
sich die Zugleitung ihrer Aufgabe stellte und als Kirmes-Sprayer
aktiv wurde, verriet der Männer-Trupp, dass der 82. Kirmeszug ein
großes Spektakel würde zu dem man nur eines sagen könnte: „Wat
sall ek dann am Ballermann®, wann ek op dä Kiärmis kann“. André Sicks