umgeben von
einem 41 Hektar großen Park: Die Villa Hügel ist weit mehr als nur
ein imposanter Unternehmerwohnsitz – sie ist ein Symbol des
Zeitalters der Industrialisierung Deutschlands. Die einstige
Wohnstätte der Familie Krupp im Essener Stadtteil Bredeney steht für
den Lebensstil des Großbürgertums und damit für eine Epoche
deutscher Geschichte. Ganz im Sinne von Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach dient „dieser Palast“ mittlerweile als Ort für
repräsentative Veranstaltungen und beherbergt im sogenannten
„Kleinen Haus“ eine Dauerausstellung über die Geschichte der
Familie und des Unternehmens Krupp.
Im
Rahmen eines Tagesausflugs, den die VdK Frauenbeauftragte Elke
Brüning-haus im Vorfeld organisiert und geplant hatte, begaben sich
einige Mitglieder-innen am 13. Dezember nicht nur auf eine
geschichtsträchtige Reise zurück in die Vergangenheit, sie
erhielten auch Gelegenheit zum Genießen. Und zwar bei einem Besuch
des traditionellen Weihnachtskonzertes vom Folkwang Kammerorchester
Essen, das unter der Leitung von Johannes Klumpp im Festsaal der
Villa Hügel ausgerichtet wurde.
Mit
sicherem Gespür für die (vor-)weihnachtliche Atmosphäre hatte der
Chefdirigent ein Pro-gramm aus besinnlichen Klängen und festlicher
Streichermusik zusammengestellt. Herrliche Sinfonien von Mendelssohn
und Hasse und ein Divertimento von Mozart weckten die Vorfreude auf
die Feiertage, andächtige Weihnachtslieder luden zum Innehalten ein.
Direkt in den Stall in Bethlehem führten das Weihnachtskonzert von
Torelli, in dem die Hirten musizieren, und die Melodie von „Ich
steh an deiner Krippen hier“. Gustav Holsts „St. Paul’s Suite“
bildet den tänze-rischen Abschluss. Ein Programm voller
stimmungsvoller Höhepunkte zum Genießen.
Es
sei ein musikalischer
Leckerbissen gewesen, der „uns VdKlerinnen einen entspannten Moment
schenkte, der verzauberte“ resümierte Elke Brüning-haus nach
diesem wundervollen Tagesausflug und freute sich verkünden zu
können, dass auch in diesem Jahr wieder einige Highlights für die
Frauen vom VdK Gevelsberg geplant würden. André Sicks


