beider Städte und ein die Herzen der
Menschen berührender Moment: Nachdem im Mai letzten Jahres eine
Reliquie des heiligen Rocco, Schutzpatron der Stadt Butera, an die
Ennepe kam, begleitete eine gemeinsame Delegation von Stadt- und
Kirchenvertretern nun eine bedeutsame Reliquie des heiligen Engelbert
in Gevelsbergs sizilianische Partnerstadt Butera.
Gemeinsam
mit Marschall Gaetano Febbraio, Leiter der Carabinieri-Station in
Butera, und Emilio Tallarita, Presidente del Consiglio (Gemeinderat),
begrüßte Bürgermeister Dr. Giovanni Zuccalà seinen Gevelsberger
Amtskollegen Claus Jacobi, dessen erste Stellvertreterin Sonja
Quasigroch und Kämmerin Maike Leipholz (vlnr) in der sizilianische
Partnerstadt.
Der
Bischof von Piazza Marina, Monsignore Rosario Gisana, ließ es sich
nicht nehmen, das Reliquiar des heiligen Engelbert persönlich in
einer feierlichen Prozession durch die Straßen Buteras zu tragen, um
abschließend gemeinsam mit Propst Norbert Dudek und Pater John von
der italienischen Missionsgemeinde zu Gevelsberg sowie Pater Don
Emiliano aus Butera die heilige Messe zu Ehren des historischen
Ereignisses in der Kirche San Rocco zu feiern.
Nach
einer kleinen Andacht in der Kirche
von San Giuseppe fand die feierliche
Prozession durch die Straßen Buteras statt, an deren Ende die Kirche
San Rocco lag, in der eine heilige Messe abgehalten wurde.
Anlässlich
dieser Würdigung des Schutzpatrons von Gevelsberg nahm Bürgermeister
Claus Jacobi gemein-sam mit der Ersten Stellvertretenden
Bürgermeisterin Sonja Quasigroch und Kämmerin Maike Leipholz auf
Einla-dung von Buteras Bürgermeister Dr. Giovanni Zuccalà an den
Festlichkeiten teil, die sich nahezu nahtlos an das traditionelle
San-Rocco-Fest in Butera anschlossen. Mit der kleinen, offiziellen
Gevelsberger Delegation waren zu-gleich aber auch unzählige weitere
Gevelsberger Buteresi vor Ort, die zumeist die Sommerferien genutzt
hatten, um zu den traditionellen Feier-lichkeiten und einem Besuch
ihrer Familien in Gevelsbergs Partnerstadt zu sein. Gevelsbergs
Bürgermeister Claus Jacobi zeigt sich von der Begegnung sehr
berührt: „Wir konnten wieder einmal erleben, wie authentisch und
selbstverständlich wir diese Städtefreundschaft leben können, weil
sie den familiären Verbindungen der Menschen entspricht und uns
kulturell und auch spirituell so vieles verbindet.“
Vor
der Rückreise am Donnerstag durfte eine gemeinsame Besprechung zur
Planung weiterer partnerschaftlicher Aktivitäten sowie eine kleine
Tour durch die sizilianische Partnerstadt nicht fehlen. Dabei
präsentierten örtliche Künstler ihre beeindruckenden Murale zur
Aufwertung eines historisch besonders bedeutsamen Quartiers. Und
ebenfalls auf dem Programm stand wie immer ein Besuch des
„Alltagsmenschen“ auf der Piazza, der dort anlässlich des
Städtepartnerschaftsjubiläums im Jahr 2024 seinen Platz gefunden
hat. Alles
in allem bedeutsame Zeichen einer starken Verbindung und auch
geistlich getragenen, lebendigen Partnerschaft zweier Städte, die
Menschen verbindet! Herzlichen Dank an die Stadt Butera für die
herzliche Gastfreund-schaft und das symbolische Zeichen unserer
kommunalen Freundschaft! Stadt Gevelsberg











